30 Jahre im "heute journal": Gundula Gause verrät ihre erhofften News
Mainz - Vor genau 30 Jahren startete Co-Moderatorin Gundula Gause (57) ihre Karriere bei der ZDF-Nachrichtensendung "heute journal". In einem aktuellen Interview des Branchenportals "turi2" verriet sie jetzt, welche Neuigkeiten sie sich eines Tages erhofft.
Am 8. Februar 1993 erschien Gundula Gause das erste Mal auf den Mattscheiben der deutschen Bürger und Bürgerinnen - damals noch gemeinsam mit Wolf von Lojewski (85).
Anschließend war Gause fast zwei Jahrzehnte an der Seite von Claus Kleber (67) beim ZDF-Nachrichtenmagazin zu sehen, bevor ebenjener im Dezember 2021 den Hut nahm.
Gause sei laut eigener Aussage ein "ZDF-sozialisiertes Wesen" und glücklich, dass sie beim Zweiten Deutschen Fernsehen 1989 unterkam.
"Ich bin froh mit diesem Standort in der Mitte von Deutschland und betrachte mich als Europäerin, die vom Rhein-Main-Raum schnell überall in Europa ist. Die Familie ist hier - was will ich mehr? Ich bin aber auch froh, dass ich zuvor mal wenigstens ein Jahr in Paris war, zum Studium an der Sorbonne und als Au-pair und somit wenigstens einen Ausflug ins Ausland hatte", so die 57-Jährige.
Seit 2022 moderiert die Wahl-Mainzerin neuerdings auch teilweise nachts: "Ich bin sehr froh, dass ich seit vergangenem Jahr auch das 'heute journal update' moderieren darf - dort kann ich auch Interviews führen."
ZDF-Moderatorin Gundula Gause ist überglücklich mit ihrer Rolle beim "heute journal"
Hauptmoderatorin wollte sie trotz ihrer langen Zeit beim ZDF allerdings nie werden: "Ich war und bin auf dem Posten der Co-Moderatorin so etabliert und sage mir: 'Schuster, bleib bei deinen Leisten.'"
Die Fähigkeiten ihrer Kollegen schätzt sie dabei offenbar sehr: "Die Haupt-Moderatoren des 'heute journal' haben eine eigene 'Kragenweite', waren wie Claus Kleber zuvor jahrelang als Korrespondent tätig und haben journalistische Arbeit geleistet, die noch mal über die Redaktionsarbeit hinausgeht."
Auf die Frage, welche Meldung sie sich irgendwann noch erhoffe, antwortete die TV-Größe: "Frieden auf dieser Welt."
Und sie fügt hinzu: "Ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und die Rückkehr Russlands in die internationale Gemeinschaft. Das ist ja der dunkle Schatten, der zurzeit auf uns liegt - und der sehr belastend ist."
Titelfoto: DPA