Blutiges Finale! Gleich vier Tote zum Ende einer ZDF-Krimireihe
Berlin - Die Vermisstenstelle des LKA Berlin muss sich zum Staffelfinale der ZDF-Krimireihe "Letzte Spur Berlin" mit dem mysteriösen Verschwinden eines Mannes befassen, der aufgrund seiner hellseherische Gabe mehrere Unglücke vorausgesehen hat.
In einem Wohngebiet steht Gregor Schmidt (Lars Rudolph, 56) gegenüber einem Einfamilienhaus, wo zwei Mädchen in der Garageneinfahrt Basketball spielen. Er läuft auf die Kinder zu, bleibt am Zaun stehen, spricht Luisa Becker (Clara Urrutia Schwarze, 13) an.
"Du fährst doch morgen auf Klassenfahrt. Fahr nicht!", sagt er zu der sichtlich irritierten Schülerin. In dem Moment kommt ihr Papa Fabian Becker (Alexander Beyer, 49) aus dem Haus und fordert Schmidt auf, die Kinder in Ruhe zu lassen. Der sagt beim Gehen noch einmal: "Fahr nicht."
Zurück in seinem Hausboot angekommen, zeichnet Schmidt wieder Horrorszenarien, die er sich gedanklich einbildet. Nachdem er eine Tablette zu sich genommen hat, ruft er seinen Psychiater Prof. Dr. Dr. Cornelius Kleist (Bernhard Schir, 60) an.
"Es geht wieder los. Jemand wird sterben. Ich hab das kleine Mädchen gesehen. Sie ist ins Eis eingebrochen. Nur noch 36 Stunden", sagt er, um mit direkter Anrede zu ihm zu ergänzen: "Ich glaube, Sie werden sterben!"
Letzte Spur Berlin: Wohin ist Gregor Schmidt verschwunden?
Weil die Telefonverbindung abbricht und sich Kleist Sorgen macht, fährt er mit seinem Porsche zum Hausboot. Während er Gregor dort nicht auffindet, nimmt er Scherben, einen umgeworfenen Stuhl und mehrere Blutflecken wahr.
Der Psychiater weiht die Vermisstenstelle wegen des Verschwindens seines Patienten ein. Lucy Elbe (Josephin Busch, 36) und Kollege Alexander von Tal (Aleksandar Radenkovic, 43) sehen sich die erste Spurenlage an. Und sehen schnell, dass kürzlich eine zweite Person an Bord des Kahns gewesen sein muss.
Außerdem macht sich Ermittlerin Lucy weiter Gedanken um ihren plötzlich aufgetauchten Vater Jochen Nowak (Matthias Matschke, 54). Der scheint sie aber angelogen zu haben.
"Bei seiner Adresse wohnt jetzt eine ukrainische Familie. In der Firma, in der er angeblich arbeitet, hat er vor drei Wochen gekündigt. Bleibt noch die Pension, aber da hat er angeblich ausgecheckt." Unter der Nummer seines Firmenhandys besteht zudem kein Anschluss.
Und plötzlich tun sich im Laufe der Ermittlungen Verbindungen zwischen ihrem Vater und Involvierten des Vermisstenfalls auf, der am Ende aufgeklärt wird, in dem es aber auch insgesamt vier Tote zu beklagen gibt.
"Letzte Spur Berlin" mit der neuen Folge "Vorahnung" läuft am Freitag um 21.45 Uhr im ZDF. Die Episode seht Ihr auch schon jetzt in der Mediathek.
Titelfoto: Bildmontage: ZDF/Maor Waisburd