"The Voice of Germany" trennt sich von allen Coaches!
Berlin - Die bekannten roten Stühle der Castingshow "The Voice of Germany" werden in der neuen Staffel mit komplett neuen Jurymitgliedern besetzt.

Die Musikprofis buzzerten für Gesangstalente und standen als Coaches an der Seite des Musiknachwuchses. Doch nun müssen sich Zuschauerinnen und Zuschauer von "TVOG" auf ein neues Jury-Quartett einstellen.
Das von ProSieben und Sat.1 ausgestrahlte Musikformat verabschiedet sich von Kult-Rocker Peter Maffay (73), der nach einer Staffel pausieren wird. Auch Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß (38) verlässt den roten Stuhl nach insgesamt zwei "TVOG"-Runden.
Sogar der alteingesessene Coach Rea Garvey (50) räumt nach sieben Staffeln den Jury-Platz. Ebenso wird Sänger Mark Forster (40) pausieren und nach sechs Staffeln nicht mehr als Coach bei der Castingshow zu sehen sein, wie die ausstrahlenden Sender am Sonntag bekannt gaben.
Somit verlassen alle vier Coaches die Musikshow.
TVOG: Komplette Jury wird ausgetauscht

Demnach äußerte sich der Senderchef von Sat.1 und ProSieben, Daniel Rosemann (43), auf Twitter:
"Niemals geht man so ganz, irgendwas von euch bleibt hier. Liebe Stefanie, lieber Mark, lieber Rea und lieber Peter, ProSieben und Sat.1 danken euch für großartige und wunderschöne Stunden bei 'The Voice of Germany'. Ihr wisst: Als Teil der großen 'The Voice'-Familie seid ihr immer wieder herzlich willkommen auf den roten Stühlen. Auf bald. Es war uns eine Ehre."
Wer in der kommenden Staffel auf den roten Stühlen sitzen wird, ist noch nicht bekannt.
Zumindest bis Mitte Juni müssen sich die Zuschauer von "The Voice of Germany" noch gedulden; denn dann stehen die "Screenforce Days" an. Das ist ein virtuelles Live-Event, auf dem die Sender Einblicke in ihre Programmpläne geben. Womöglich werden dort einige Namen der neuen Jury fallen.
Die letzte Staffel von "The Voice of Germany" konnte die einstigen Top-Quoten bei weitem nicht erreichen. Trotzdem soll die Castingshow weiter im Programm bleiben. Möglicherweise beschert die neue Jury-Besetzung dem Musikformat eine höhere Einschaltquote.
Titelfoto: Gerald Matzka/dpa