Waldi Lehnertz witzelt über "Bares für Rares"-Kollegen: "Unser Brad Pitt für Arme"
Leipzig - Wer gern das "Riverboat" und "Bares für Rares" schaut, hatte trotz Verspätung am Freitagabend gleich doppelt Grund zur Freude: Kult-Trödler Walter "Waldi" Lehnertz (58) war in der MDR-Talkshow zu Gast und plauderte aus dem Nähkästchen - und über seine Kollegen.

Schon von Anfang an ist der gebürtige Eifler in der Kult-Trödelshow dabei, bleibt seinem Motto "Ich fange mal mit 80 Euro an" stets treu. Das hat ihm auch den Spitznamen "80-Euro-Waldi" beschert.
Doch oft muss er diese bei Weitem überschreiten und so kommt es auch mal zu amüsanten Battles zwischen den Händlern, beispielsweise mit dem Österreicher Wolfgang Pauritsch (53).
"Der Wolfgang ist unser Brad Pitt für Arme. Der ist ja für die Mädels, weil er sehr gut aussieht und man muss auch einen schönen Mann dazwischen sitzen haben", erzählt er der kichernden Moderatorin Kim Fisher (55) in seinem typischen Dialekt.
Die beiden mögen sich sehr, aber Kabbeleien bleiben natürlich nicht aus. "Er ist ja Vollblut-Österreicher, ich bin Vollblut-Eifler. Jaaaaaa, da kommen Spannungen auf, das ist alles freundlich, aber da wird es schon mal teuer", verrät der ausgebildete Pferdewirt.
Das beweist sogleich der Ausschnitt aus einer Folge, in der ein Pärchen ein von der brasilianischen Fußball-Legende Pelé (†82) signiertes Trikot verkauft.

Waldi Lehnertz im Riverboat: "Auf den Fabian war ich immer neidisch"

Waldi und Wolfgang treiben den Betrag immer weiter in die Höhe, wollen den anderen um jeden Preis ausstechen. Als der 58-Jährige schließlich bei 3000 Euro angelangt ist, überbietet sein Kontrahent ihn erneut. Waldi meckert: "Boah, gehst du mir auf den Sender" - und gibt auf.
In der Talkshow gibt er zu, dass es manchmal eben nicht mehr um den angebotenen Gegenstand geht. Vor allem zwischen den beiden gebe es oft Situationen, in denen der reguläre Preis längst gefallen sei und man schon deutlich mehr geboten habe, als man wollte.
"Dann kommt der Punkt, wo du sagst: 'Jetzt ist es so oder so egal.' Dann sagen wir schon auch mal zu den Leuten: Jetzt geht's nicht mehr ums Objekt, jetzt geht's drum, wer es kriegt." Und das koste dann meist sehr viel Geld.
Über einen anderen "Bares für Rares"-Kollegen hat Waldi hingegen nur lobende Worte: Fabian Kahl (33). "Auf den Fabian war ich immer neidisch, weil der sehr gut erzogen war", bekennt er.
Was er sonst noch über die Trödelshow, aber auch über seine eigene Doku-Soap zu erzählen hat, seht Ihr in der aktuellen Folge des "Riverboat" in der MDR-Mediathek.
Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / STAR-MEDIA, ZDF/Guido Engels