Saint Tropez (Frankreich) - Die Geissens stehen weiter unter Druck: Französische Steuerfahnder wollen einen Haufen Kohle von der Millionärsfamilie. Schuld an dem ganzen Dilemma soll ein Deal sein, den Robert (61) und Co. nicht eingehalten haben.
Denn wie BILD berichtet, hatte die Immobilien-Investitionsfirma Whereland Real Estate SA, an der der 61-Jährige beteiligt ist, das Grundstück im Jahr 2008 erworben.
Allerdings soll Vorgabe gewesen sein, dass das Gelände bebaut und die Immobilie dann weiterverkauft werde.
"Immobilien-Investitionsfirmen genießen in Frankreich den Vorteil, geringere Grunderwerbssteuer, Registersteuer und Mehrwertsteuer zu zahlen", so ein Insider.
Diese Vorteile seien aber an die Verpflichtung geknüpft, die Immobilien innerhalb von fünf Jahren zu verkaufen.
Die Geissens jedoch haben sich gegen den Deal entschieden, weshalb der französische Statt nun die horrende Summe von sieben Millionen Euro - inklusive Verzugszinsen und Strafzahlungen - haben will. Denn anstatt zu verkaufen, wurde dort vor sieben Jahren das Luxushotel "Maison Prestige Roberto Geissini" gebaut.
Robert Geiss will Zwangsversteigerung verhindern
Jetzt stellt sich nur die Frage, warum der gebürtige Rheinländer und Carmen (59) das Problem nicht rechtzeitig gelöst haben?
Angeblich hätten die beiden das Anwesen nicht verkaufen können und haben deshalb eine Absprache mit den Behörden getroffen, dort ein Hotel zu bauen.
"Wir waren und sind immer mit den Behörden im Gespräch. Eine Einstellung des Hotelbetriebs ist deshalb auch nicht geplant", erklärt Robert.
Dennoch soll der Hotelkomplex jetzt versteigert werden. "Ich handle im Auftrag des französischen Finanzamts", so Rechtsanwalt Maître Jean-Bernard Ghristi.
Damit wollen sich die Eltern von Davina (21) und Shania (20) aber nicht abfinden. "Gegen das Urteil haben wir Berufung eingelegt und sind zuversichtlich, dass wir die Zwangsversteigerung abwenden können", lässt der Unternehmer wissen.