Erstmals bei "Bares für Rares": Dieses Teil zog alle Händler an
Köln - Ein Automat für Schokolade sorgte jetzt bei "Bares für Rares" für Aufsehen. Das bunte "Kobold"-Gerät wurde vom Besitzer in einem alten Kino gefunden.
"Das ist der erste richtig große Schokoladenautomat, den wir hier haben", freute sich Moderator Horst Lichter (60) über das Objekt aus Hamburg-Altona. "Ich finde den bildschön", schwärmte Lichter weiter.
Dem Besitzer ging es beim Fund wohl ähnlich. Der Elektromeister hatte mal ein Kino auf Vordermann gebracht und den Schatz entdeckt. "Der stand da verstaubt in einer Ecke", erinnerte er sich.
"Der wäre sonst in den Schrott gegangen." Also packte er sich den Automaten für lediglich 50 Euro ein.
Jetzt sei es aber Zeit, sich von dem großen Standgerät aus den 1920er-Jahren zu trennen und abzukassieren, so die Hoffnung des Verkäufers.
Laut Experte Detlev Kümmel (53) standen die Chancen dafür recht hoch.
"Der Automat ist aufgebaut wie eine Standuhr", erklärte er den Kobold-Automaten. Während das Bodenpodest aus Gusseisen gefertigt wurde, stammte der eigentliche Kasten aus Holz.
Experte sieht Chancen für hohen Preis
"Der Automat funktioniert, auch wenn da keine Schokolade mehr drin ist", so die Zusammenfassung des Experten.
Während der Besitzer stolze 2000 Euro haben wollte, rückte Detlev Kümmel den Preis deutlich zurecht. "Ich wäre hier bei 1000 Euro bis 1200 Euro." Angesichts von 50 Euro für den Ankauf wäre auch das eine satte Marge für den Verkäufer.
Die Händler staunten beim Anblick des guten Stücks und waren auf der Stelle begeistert. Jan Cizek (46) probierte ihn sofort aus und freute sich: "Der Zustand ist perfekt."
Das bemerkte auch Julian Schmitz-Avila (35) und bot mal gleich 100 Euro. Während die Händler ein Gebote-Feuerwerk zündeten, grinste der Verkäufer schon vor Freude. Er konnte den Automaten am Ende für stolze 1510 Euro an Cizek verkaufen. Er hatte definitiv "Bares für Rares" ergattert.
"Bares für Rares" läuft täglich ab 15.05 im ZDF. Vorab zeigt der Sender die Folgen in der ZDF-Mediathek.
Titelfoto: ZDF/Bares für Rares