Aufregung bei "Bares für Rares": Geizige Verkäuferin bricht die Regeln, dann folgt der Abbruch

Köln - Häufig kommen die Kandidaten bei "Bares für Rares" mit utopischen Wunschpreisen in die Trödelshow. So auch dieses Mal, wo die Expertin die mögliche Verkäuferin über den wahren Wert aufklären muss.

Edith Türk-Wäschenbach (69) aus Sankt Augustin will mehrere Bernsteine bei "Bares für Rares" verkaufen.
Edith Türk-Wäschenbach (69) aus Sankt Augustin will mehrere Bernsteine bei "Bares für Rares" verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Edith Türk-Wäschenbach (69) aus Sankt Augustin im Rhein-Sieg-Kreis hat den kurzen Weg in die heiligen Trödelhallen der ZDF-Show auf sich genommen, um eine kleine Kiste voll mit fossilem Harz zu Geld zu machen.

"Meine Kinder haben an den Bernsteinen kein Interesse, deshalb möchte ich sie verkaufen", verrät die Verwaltungsfachangestellte.

Den möglichen Erlös wolle sie nutzen, um mit ihrem Mann die Hochzeitsreise nachzuholen, denn diese konnte das Paar vor zwei Jahren nicht machen.

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Moderator Horst Lichter (62) möchte von der Kandidatin wissen, wo sie die vielen Bernsteine herhabe.

"Die habe ich von meinem Vater geerbt", gibt die 69-Jährige preis.

Da die Verwaltungsfachangestellte nichts über ihre Sammlung weiß, gibt der frühere TV-Koch Lichter das Wort an Dr. Heide Rezepa-Zabel (59) weiter.

Die Sammlung beinhaltet einige Steine, die nicht gepresst und nicht geklärt sind.
Die Sammlung beinhaltet einige Steine, die nicht gepresst und nicht geklärt sind.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Kandidatin hat utopischen Wunschpreis

Die Kandidatin aus Sankt Augustin verkauft ihre Sammlung nicht, obwohl sie zunächst mit der Expertise einverstanden ist.
Die Kandidatin aus Sankt Augustin verkauft ihre Sammlung nicht, obwohl sie zunächst mit der Expertise einverstanden ist.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Das ist natürlicher Bernstein, also er ist nicht behandelt", klärt die Kunsthistorikerin und Kunstsachverständige auf.

Der Bernstein sei nicht gepresst und auch nicht geklärt im Nachhinein. Das erkenne man gut daran, da er keine Blitze habe. "In erster Linie ist das ein unbehandelter Rohstein", verrät die 59-Jährige.

Satte 1000 Euro will die Kandidatin aus Sankt Augustin für ihre Sammlung haben. Doch was sagt die Expertin zu dem üppigen Wunschpreis?

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"Da kann ich schon aus dem Bauch sagen: Das ist viel zu viel. Ich komme lediglich auf 150 bis 200 Euro", sorgt Heide bei der 69-Jährigen für eine versteinerte Miene. Dennoch entscheidet sich Edith dafür, die Händlerkarte in Empfang zu nehmen, denn sie wolle die Sammlung einfach nur loswerden.

Im Händlerraum kommt das erste Gebot von Susanne Steiger (42), die sofort 150 Euro bietet. "Ein bisschen müsste noch drauf", erklärt die Verwaltungsfachangestellte.

Daher legt die 42-jährige Händlerin noch 30 Euro obendrauf, doch auch das Gebot passt Edith Türk-Wäschenbach noch nicht. "Das geht in die Richtung, ist mir aber noch deutlich zu wenig. Dafür lass ich sie lieber zu Hause liegen", so die Kandidatin, die den Aufritt abbricht und damit auch die Regeln der Show missachtet.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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