Markus Lanz mit erschreckendem Geständnis
Hamburg - Wer hätte das gedacht! TV-Moderator Markus Lanz (56) hält sein Privatleben eigentlich aus der Öffentlichkeit heraus, in einem Gespräch mit Kollege Johannes B. Kerner (60) plauderte er aber ganz offen über seine drei Kinder.

Lanz, der als Gastgeber in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" sonst der Boss im Ring ist, musste sich im MagentaTV-Format "Bestbesetzung" dieses Mal den Fragen von Kollege Kerner stellen. Der wollte direkt wissen, was der 56-Jährige als die beste Entscheidung seines Lebens bezeichne.
Ohne ein langes Zögern lieferte Lanz die Antwort: "Vater zu werden." Der gebürtige Südtiroler hat insgesamt drei Kinder - einen erwachsenen Sohn (*2000) mit der TV-Moderatorin Birgit Schrowange (66) sowie zwei Töchter (*2014 und *2018) mit seiner Ex-Frau Angela Lanz (42).
Mit Blick auf seinen eigenen Nachwuchs fand der ZDF-Moderator vor allem die Entwicklung der einzelnen Charaktere über die Jahre hinweg interessant. "Manchmal stehst du da und denkst: Ich begreife jetzt erst langsam, wer da wirklich vor mit steht. Und das ist für mich die große Faszination des Lebens", verriet er.
In diesem Zuge erklärte Lanz aber auch, dass er sich selbst als Helikopter-Vater bezeichnet: "Ich bin hysterisch. Ich habe immer das Gefühl, ich muss ein bisschen aufpassen."
Markus Lanz ging aus Rache zum Fernsehen

Aus seiner eigenen Kindheit hat Lanz diese Eigenschaft nicht mitgebracht, ganz im Gegenteil. Nach dem frühen Tod seines Vaters erzog ihn seine Mutter alleine, sie brachte ihm früh bei, auf sich "selbst zu vertrauen und erstaunlich viel dann auch hinzukriegen", erklärte er. "Dieses Gefühl, das ist das, was mich trägt durch mein ganzes Leben." Dadurch lernte der 56-Jährige schnell, was Selbstständigkeit bedeutet.
Ganz anders sah es mit seiner TV-Karriere aus. "Wir waren die einzige Familie, die nie einen Fernseher hatte. Und deswegen bin ich dann aus Rache später direkt zum Fernsehen gegangen", sagte Lanz mit einem Augenzwinkern.
Zuvor hatte er sich auch schon als Kartoffelsammler, Tellerwäscher oder Pizzabäcker versucht und sein eigenes Geld verdient. Die "prekären Lebensumstände", wie er sie selbst beschrieb, prägten ihn dabei. "Ich hatte immer das Gefühl: Es ist besser, aktiv etwas anzugehen, als es passieren zu lassen." Entsprechend nahm er das Heft des Handelns selbst in die Hand.
Titelfoto: Georg Wendt/dpa