London - Dieses Thema sorgt bei Lilly Becker (48) noch immer für Unbehagen. Es geht sogar so weit, dass sie jetzt ein RTL-Interview abbrach.
Auslöser dafür ist die Nacht, in der sie ihren damaligen Mann Boris Becker (57) verlassen habe. Der 57-Jährige soll sie daraufhin rausgeschmissen haben.
Der BILD-Zeitung erzählte sie 2023, dass sie mit ihrem Sohn Amadeus plötzlich auf der Straße stand. Am 31. Juli 2018 haben sie deshalb "auf einer Bank im Café" schlafen müssen.
Die Schlagzeilen gingen um die Welt. Der Tenor: Wie könne ein Mann wir Boris seine Frau und sein Kind auf einer Bank schlafen lassen?
Laut BILD sollen die Angestellten neben einer gepolsterten Bank auch noch ein schmales Bett aufgestellt haben. Mit dabei sei auch Lillys Cousine sowie deren Hund gewesen.
Eine RTL-Reporterin recherchierte nun aber genauer und fand heraus, dass das Café eigentlich ein Pub mit Hotel ist. Die Zimmer im "Dog & Fox" im noblen Londoner Stadtteil Wimbledon kosten um die 260 Euro die Nacht und sind gemütlich eingerichtet.
Eine Rechnung, die bestätigt, dass die diesjährige Dschungel-Gewinnerin damals wirklich ein Zimmer gebucht hatte, liegt der RTL-Reporterin ebenfalls vor.
Lilly Becker muss vor Gericht erscheinen
Auf die Schicksalsnacht im Interview angesprochen, berichtet die 48-Jährige plötzlich doch von einem "Bett in einem Zimmer in einem Pub". Bank oder Bett, wo hat Lilly nun geschlafen?
Die Fragen der Reporterin setzen ihr immer mehr zu, sie kämpft mit den Tränen. Schlussendlich bricht sie das Interview ab. "Ich bin fertig. Ich bin fertig mit dir. Und du kannst dein Journalisten-Zeug machen."
Nach der Hotel-Nacht sollen Freunde für Lilly und ihren Sohn die Kosten für die Miete in einem Haus übernommen haben.
Mit einem ihrer ehemaligen Freunde geht es nun vor Gericht. Pierre Uebelhack unterstützte Lilly damals mit insgesamt 489.869,12 Euro. Lilly behauptet, es sei eine Schenkung gewesen, der TV-Manager allerdings spricht von einem Darlehen.
Ab Mittwoch wird der Fall vor dem Landgericht München verhandelt.