Kanye West verstört mit wirrer Liebeserklärung und Nazi-Songs
Los Angeles - Kanye West ("Ye", 47) sorgt wieder einmal für Aufsehen und kündigt ein neues Album an. Neben dem provokanten Cover, das eine rote Swastika zeigt, veröffentlicht er einen Song über seine Ex-Ehefrau Bianca Censori (30) und enthüllt darin die vermeintlichen Gründe für ihre Trennung.

Der in Ungnade gefallene Rapper kündigte im März an, ein weiteres Album zu veröffentlichen.
Wie aus einem Post auf X hervorgeht, den er am 3. April teilte, umfasst das Album 11 Songs, wobei der fünfte Track seiner Ex-Frau Bianca gewidmet ist. Darin erklärt er, warum sie sich von ihm getrennt haben soll.
Die zwei waren seit 2022 ein Paar, und ihre Beziehung war von Höhen und Tiefen sowie jeder Menge Skandalen begleitet. So hatte sich die 30-Jährige unter anderem nackt auf einem roten Teppich gezeigt.
In dem Song gibt Ye an, dass seine Frau ihn nach seinen verstörenden Ausbrüchen in den sozialen Medien verlassen habe.
Außerdem erzählt er davon, dass Bianca eine Panikattacke gehabt haben soll, die durch die Hass-Nachrichten ausgelöst wurde, die er auf X verbreitete. In weiteren Zeilen erklärt er, dass er sie vermisse und sie zurückhaben wolle: "Komm zurück zu mir. Ich weiß, was ich gemacht habe, um dich verrückt zu machen." Die Lyrics einiger Songs sind bereits bei Genius zu finden.
Ye bringt Album mit antisemitischem Sound raus

Doch das ist nicht der einzige merkwürdige Track auf dem Album. Neben dem gleichnamigen Song zum Album ("WW3") gibt es einen Titel namens "Free Diddy" weitere mit den provokanten Namen "Heil Hitler" und "Hitler Ye und Jusus".
Ye hatte schon in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass das Album durch "diesen antisemitischen Sound" auffallen würde. Das Album soll laut hiphop.de am 4. April 2025 erscheinen.
Das Album reiht sich in eine Reihe von antisemitischen Hasstiraden ein, die der 47-Jährige bereits zuvor von sich gegeben hatte, einschließlich eines Tweets, in dem er sich als Nazi bezeichnete, sowie dem Verkauf von T-Shirts mit Hakenkreuzen.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/X/Ye; Evan Agostini/Invision/AP/dpa