Gene Hackman (†95) und Betsy Arakawa (†63) schon seit Tagen tot? Neue Details lassen Polizei rätseln

Santa Fe (USA) - Der Tod des zweifachen Oscarpreisträgers Gene Hackman (†95) und seiner Frau Betsy Arakawa (†63) wirft Fragen auf.

Woran starben Gene Hackman (†95, rechts) und seine Frau Betsy Arakawa (†63)? (Archivbild)
Woran starben Gene Hackman (†95, rechts) und seine Frau Betsy Arakawa (†63)? (Archivbild)  © Mark J. Terrill/AP/dpa

Die Leichen der beiden Promis waren am Mittwochnachmittag in ihrem Haus in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexiko aufgefunden worden, wie am Donnerstag bekannt wurde. US-Medien berichten jetzt von "verdächtigen Umständen" am Fundort.

So zitiert etwa die Nachrichtenwebsite TMZ aus einem Durchsuchungsbefehl der Polizei. Demnach soll ein Kriminalbeamter die Umstände des Fundes als so "verdächtig" bezeichnet haben, dass er die gründliche Durchsuchung des Anwesens und Untersuchung der Todesfälle beantragte.

Zwei Wartungsmitarbeiter entdeckten die Leichen. Arakawa lag demzufolge im Badezimmer. Neben ihr ein möglicherweise heruntergefallener Heizstrahler und verstreute Tabletten. Vermutlich war sie bereits seit Längerem tot.

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Die Polizei spricht laut TMZ von deutlichen Verwesungsspuren. Das Gesicht der Pianistin sei aufgedunsen und ihre Hände sowie Füße mumifiziert gewesen.

Der 95-Jährige dagegen lag in einem anderen Zimmer. Dabei soll es sich um einen Raum neben der Küche gehandelt haben.

Hackman sei vollständig bekleidet gewesen. Die Polizei vermutet, er könne plötzlich gestürzt sein. Neben der Leiche lag seine Sonnenbrille.

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1993 erhielt Gene Hackman den Oscar als bester Nebendarsteller in "Erbarmungslos". (Archivbild)
1993 erhielt Gene Hackman den Oscar als bester Nebendarsteller in "Erbarmungslos". (Archivbild)  © Uncredited/AP/dpa

Zuvor sollen Hackman und seine Frau seit zwei Wochen nicht mehr gesehen worden sein. Die Tür zum Haus war nur angelehnt, Anzeichen für einen Einbruch habe es nicht gegeben. Zudem streunte ein Hund auf dem Grundstück herum.

Ein zweiter habe sich in der Nähe der toten 63-Jährigen aufgehalten. Dort fanden die Beamten auch einen dritten Hund. Er lag tot in drei bis 4,5 Meter Entfernung der Frauenleiche in einer Abstellkammer im Bad.

Woran die beiden starben, ist völlig unklar. Es gebe keine offensichtlichen Hinweise auf ein Verbrechen, sagte Adan Mendoza, Sheriff des Landkreises Santa Fe. Gleichzeitig sei aber auch keine Botschaft oder Abschiedsbrief der beiden entdeckt worden. Die Ermittler setzen jetzt auf die Autopsie der Leichen.

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Eine Tochter von Hackman äußerte den Verdacht, dass die beiden an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sein könnten. Dafür oder für ein Gasleck habe die Feuerwehr laut TMZ allerdings keine Anzeichen gefunden.

Der örtliche Gasversorger sah sich zudem alle Leitungen im Haus genau an. Auch er fand keine Hinweise darauf, dass es ein Leck gegeben haben könnte.

Die Ermittlungen dauern an. Dabei wird der Sheriff auch vom Gasversorger unterstützt.

Titelfoto: Mark J. Terrill/AP/dpa

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