Andrea Sawatzki rettet diese Hunde in letzter Sekunde vor dem Tod
Berlin - Schauspielerin Andrea Sawatzki (62) hat einigen Hunden aus einer Tötungsstation in letzter Sekunde das Leben gerettet. Nun warten die Schützlinge in einem Tierheim auf eine bessere Zukunft.

Auf Instagram veröffentlichte Sawatzki etliche Fotos und Videos, die sie im Februar vor Ort vom rumänischen Tötungsshelter in Buftea gemacht hatte.
Die Bilder sind äußerst erschreckend und nicht nur für Tierliebhaber herzzerreißend.
"Es ist ein Ort mit circa 200 Hunden in erbärmlichstem Zustand. Es gibt kaum Futter, kaum Schutz vor Sonne, Kälte oder Regen", beschreibt Sawatzki, was sie sieht, und fügt die schlimme Tatsache an: "Sind die Kennel voll, wird getötet."
Einer der Hunde, die dem Tod dank der Tierschützer in der letzten Sekunde von der Schippe springen konnten, ist ein Dackel-Mischling namens Streuner.
Der Zweieinhalbjährige wurde, wie etliche andere Artgenossen auch, von der Straße eingesammelt und sollte im rumänischen Shelter sterben.
Hunde mit schrecklicher Vergangenheit wollen neu anfangen

Doch Streuner hatte Glück und kam nach Eisenhüttenstadt (Brandenburg), wo er im "Tierheim am See" darauf wartet, adoptiert zu werden.
Die verschmuste Fellnase versteht sich mit ihren Artgenossen, Katzen und Kinder gut und ist sogar für Menschen geeignet, die bisher keine Erfahrung mit Hunden haben, so Streuners Tierpfleger.
Auch Hund Aaron (4-5) wurde gerettet und wartet auf ein neues Zuhause. Der sanfte Riese mit einer Größe von 55 Zentimetern ist wie sein Leidensgenosse Streuner ebenfalls gechippt, geimpft, kastriert und besitzt einen EU-Pass.
Zwei Fellnasen haben jedoch besonders großes Glück gehabt. Denn ein Schäferhund sowie sein Zwinger-Nachbar "Blacki" wurden laut Sawatzki bereits von "Traumfamilien" adoptiert.
Andrea Sawatzki hat selbst mehrere Vierbeiner an ihrer Seite, unter anderem den Mischling Lilou, in dem ein Belgischer Schäferhund und Großpudel steckt.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/andrea.sawatzki (Bildmontage)