Am ersten Tag im neuen Job: Gärtner stirbt bei Rasenmäher-Unglück

Toowoomba (Australien) - Einfach nur tragisch: Für einen Gärtner aus Australien endete der erste Arbeitstag tödlich. Der Familienvater (†50) verunglückte mit dem Rasenmähertraktor.

In Australien forderte ein Rasenmäher-Unglück ein Menschenleben. (Symbolbild)
In Australien forderte ein Rasenmäher-Unglück ein Menschenleben. (Symbolbild)  © 123RF/photovs

Voller Elan erschien Peter Hockey am Montag beim neuen Job. Doch der erste Einsatz mit dem Rasenmäher ging für den 50-Jährigen nicht gut aus.

Kurz nach der Mittagspause verlor "der Neue" die Kontrolle über sein Arbeitsgerät, raste gegen einen Baum und überschlug sich. Herbeigeeilte Notfallsanitäter konnten nichts mehr für Pete tun. Er wurde noch an Ort und Stelle für tot erklärt, berichtet der Sender 9news.

Auf dem Weingut Preston Peak Winery, einer beliebten Hochzeitslocation bei Toowoomba (Queensland), herrscht nach dem tödlichen Vorfall Fassungslosigkeit und Entsetzen.

Studentin (†28) stürzt beim Klettern in den Tod: Freunde müssen alles mit ansehen
Unglück Studentin (†28) stürzt beim Klettern in den Tod: Freunde müssen alles mit ansehen

"Er hat erst am Montag bei uns angefangen und war mit vielen Mitarbeitern befreundet", schildert Petes Chef Mark Osborne. "Es ist unglaublich traurig, was mit dem armen Mann passiert ist."

Die Polizei wertet den tragischen Vorfall als Arbeitsunfall. Eine entsprechende Untersuchung wurde eingeleitet.

Peter Hockey (†50) starb bei einem Arbeitsunfall.
Peter Hockey (†50) starb bei einem Arbeitsunfall.  © GoFundMe/Emma Virgin
Der Verstorbene hinterlässt seine Verlobte und zwei gemeinsame Kinder.
Der Verstorbene hinterlässt seine Verlobte und zwei gemeinsame Kinder.  © GoFundMe/Emma Virgin

Große Anteilnahme nach schlimmem Unglück in Australien

Nach dem viel zu frühen Tod des beliebten Gärtners ist die Trauer bei denen, die ihn kannten, grenzenlos.

"Die Welt hat einen der aufrichtigsten, großzügigsten, freigeistigsten und liebevollsten Menschen verloren", schreibt Petes gute Freundin Emma in einem emotionalen Post bei Facebook. "Ich bin so schockiert und traurig", sagt ein anderer Freund. Eine dritte Person ergänzt: "Er war einer der wunderbarsten Männer, die ich kennenlernen und mit denen ich arbeiten durfte."

Nur zehn Tage vor dem schrecklichen Unglück teilte der 50-Jährige noch glückliche Pärchenbilder mit seiner Verlobten Jazz. Sie muss die gemeinsamen Kinder nun ohne ihren geliebten Pete großziehen.

Derweil haben Petes Freunde eine Spendenkampagne für den Familienvater auf der Plattform GoFundMe gestartet, auch, um ihm ein würdiges Begräbnis zu ermöglichen. Fast 10.000 Australische Dollar, knapp 6000 Euro, sind bereits zusammengekommen.

Titelfoto: 123RF/photovs

Mehr zum Thema Unglück: