Wales - Maria Eftimova liebte das Abenteuer, war in ihrer Freizeit immer sportlich unterwegs. Doch bei einem ihrer liebsten Hobbys, dem Klettern, kam die 28-Jährige ums Leben.
Wie unter anderem "Manchester Evening News" berichtet, war die Studentin aus dem englischen Salford vergangenen Samstag mit ihren Freunden im Snowdonia Nationalpark in Wales unterwegs.
Die Gruppe wollte den knapp 900 Meter hohen Berg Tryfan erklimmen, als Maria plötzlich an der steilen Nordwand den Halt verlor und etwa 20 Meter in die Tiefe stürzte.
Besonders tragisch: Ihre Freunde, darunter auch ihr Partner, mussten den Sturz mit ansehen. Alarmierte Rettungskräfte der Bergwacht versuchten, die junge Frau wiederzubeleben. Doch weil ihre Verletzungen so schwer waren, verstarb die Britin noch vor Ort - in den Armen ihres Lebensgefährten.
Auf Facebook nahmen Freunde und Bekannte von Maria, die Bauingenieurwesen studierte, Abschied. "Ruhe in Frieden, meine Liebe. Du wirst so geliebt. Worte können nicht beschreiben, wie sehr wir dich vermissen", schrieb eine Nutzerin.
Maria Eftimova auf Instagram
Studentin liebte Extremsportarten
Um den Leichnam nach Hause zu den Eltern zu bringen und die Beerdigungskosten decken zu können, wurde vor einiger Zeit ein Spendenkonto für die Familie eingerichtet.
Mittlerweile sind umgerechnet stolze 20.300 Euro zusammengekommen. "Ich wünschte, ich könnte jeden von euch, der gespendet hat, umarmen", bedankte sich Organisatorin Victoria Critchley.
Auf der Spendenseite heißt es, dass Maria eine Vorliebe für Extremsportarten hatte. Neben dem Klettern ging die gebürtige Bulgarin auch oft snowboarden, wandern oder betrieb Stand-up-Paddling.
Kürzlich belegte die 28-Jährige noch einen Kurs im Eisklettern in Norwegen, wie Bilder auf Facebook zeigen. Als Nächstes hatten Maria und ihre Freunde einen Ski-Urlaub in Österreich geplant.