Besondere Bande am Start: Ist für diese Chinchillas ein Happy End in Sicht?
Berlin - Nicht nur Hunde und Katzen leben im Tierheim Berlin. Auch eine aufgeweckte Chinchilla-Bande ist auf der Suche nach einem Happy End. Ob die aktiven Kleintiere ihr passendes Zuhause finden werden?
Chinchillas sind neugierige Tiere, die ursprünglich aus Südamerika stammen. Dort leben die putzigen Wollmäuse in bergigen Gebieten, wo sie in Höhlen oder Felsspalten Unterschlupf suchen, wie das Tierheim informiert.
Eine ganze Bande von ihnen möchte nun paarweise in einem neuen Zuhause Einzug halten. Ein grauer Nager ist Biggie. Auch seine weiße Freundin Daisy mit den schwarzen Knopfaugen möchte adoptiert und in einem passenden Gehege Einzug halten.
Doch Obacht! Die Nagetiere sind in ihrer Haltung besonders anspruchsvoll und nicht mit Meerschweinchen zu vergleichen. Sie wollen nicht angefasst und von Menschen in Ruhe gelassen werden.
Chinchillas benötigen viel Platz und sind nicht zum Streicheln geeignet oder gar als Kuscheltiere gedacht. Sie wollen lediglich beobachtet werden. Die Wollmäuse sind überwiegend in der Nacht aktiv.
Chinchillas suchen nach speziellem Zuhause
Da die kleinen Nagetiere in freier Wildbahn in Gruppen zusammenleben, ist es unabdingbar, dass sie mindestens zu zweit gehalten werden.
Für ihre süßen Schützlinge der anderen Art sucht das Berliner Tierheim ein künftiges Zuhause in einer großen Voliere mit vielen Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten.
Die Chinchilla-Behausung für zwei Tiere muss mindestens die Maße 1,50 Meter mal 50 Zentimeter mal 1,80 Meter betragen. Doch die Kleinen brauchen zudem täglich vier bis fünf Stunden Freilauf außerhalb ihres artgerechten Geheges.
Falls Du zwei oder mehr der derzeit im Tierheim lebenden Chinchillas ein adäquates Zuhause bieten kannst, dann melde Dich bei ihren Tierpflegern im Kleintierhaus per Telefon unter 030/76888241.
Titelfoto: Tierheim Berlin (Bildmontage)