Frankfurt am Main - Ein neues Leben und eine mittlerweile dritte Chance - das ist es, worauf die Siberian-Husky-Dame Jessy sehnlichst hofft. Die gerade einmal zweijährige Hündin hat bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich.
Ursprünglich kommt Jessy aus Rumänien, von wo sie gerettet und anschließend nach Deutschland gebracht wurde.
Doch die Hoffnung auf ein glückliches Hundeleben verpuffte schnell. Die junge Fellnase landete letztlich aufgrund einer behördlicher Sicherstellung wegen nicht artgerechter Haltung im Frankfurter Tierheim - das hatten sich alle Beteiligten sicherlich ganz anders vorgestellt.
Trotz ihrer schwierigen Vorgeschichte hat sich Jessy ihr positives Gemüt beibehalten.
Huskys sind bekannt für ihren ausgeprägten Bewegungsdrang, ihre Intelligenz und ihre soziale Ader - Eigenschaften, die auch Jessy auszeichnen.
Sie liebt es, zu spielen und zu kuscheln, zeigt sich freundlich und neugierig gegenüber Menschen. Doch damit ein Husky glücklich ist, braucht er mehr als nur Streicheleinheiten.
Jessy benötigt unbedingt aktive Personen, die sich bewusst darüber sind, dass körperliche und geistige Auslastung essenziell für das Wohlbefinden dieser Rasse ist.
Husky-Hündin Jessy: Gut sozialisiert, aber mit gewissen Bedürfnissen
Außerdem wünscht sich das Tierheim für Jessy hundeerfahrene Halter, die mit ihrem Temperament umgehen können. Rassekenntnisse wären dabei von Vorteil, sind aber keine Voraussetzung.
Wichtig ist, dass ihre neuen Besitzer bereit sind, mit ihr zu arbeiten - denn Jessy bringt einen Jagdtrieb mit, der in die entsprechenden Bahnen gelenkt werden muss. Ein Besuch in der Hundeschule wäre daher ratsam.
Die junge Hündin zeigt sich im Tierheim leinenführig und stubenrein, kommt gut mit anderen Hunden aus und ist lernfreudig.
Ob sie alleine bleiben kann oder wie sie sich beim Autofahren verhält, ist allerdings noch nicht bekannt. Auch die Verträglichkeit mit Katzen kann auf Wunsch getestet werden.
Familien mit Kindern sollten beachten, dass Jessy hektische Bewegungen verunsichern können. Daher sollten im Haushalt lebende Kinder mindestens zwölf Jahre alt sein und ein Grundverständnis für den Umgang mit einem sensiblen Hund mitbringen.
Jessy kann nicht nach Frankfurt vermittelt werden
Bevor Jessy in ihr neues Zuhause ziehen kann, wird sie kastriert. Aufgrund der behördlichen Sicherstellung kann sie indes nicht in Frankfurt oder die nähere Umgebung vermittelt werden.
Jessy wartet sehnsüchtig auf ihre Menschen - Menschen, die ihr die Liebe und Sicherheit schenken, die sie verdient und bisher nicht erfahren durfte. Interessenten, die bereit sind, sich auf das Abenteuer Husky einzulassen, werden gebeten, sich per E-Mail beim Frankfurter Tierheim zu melden.