Frau glaubt, Dackel adoptiert zu haben: Als DNA-Test die Wahrheit aufdeckt, ist sie entsetzt

Kentucky (USA) - Dass sie kein reinrassiger Dackel war, wusste ihr Frauchen von Anfang an. Doch Kelsey Bradley war sich sicher, dass ihre neue Hündin Carolina zumindest einen Dackel-Elternteil haben musste. Zusammen mit ihrem Partner Dan hatte sie Carolina im Alter von zehn Monaten aus einem Tierheim in Kentucky geholt. Um gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen, ließ das Paar einen Hunde-DNA-Test mit der Fellnase durchführen. Als das Ergebnis eintraf, war Kelsey Bradley entsetzt.

Kein Dackel: Aber was ist diese Hündin dann für eine Rasse?
Kein Dackel: Aber was ist diese Hündin dann für eine Rasse?  © Collage: Screenshots/Reddit/Allatura19

"Uns wurde gesagt, dass es sich bei ihr um einen Dackel-Mischling handeln könnte, da es in der Gegend zu viele unethische Züchter gibt. Man sagte uns, jemand hätte sie an der Hintertür des Tierheims abgesetzt, und sie schien ein Zwerg zu sein", erzählte die US-Amerikanerin diese Woche in einem Interview mit Newsweek.

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist Carolina in Wahrheit eine Mischung aus Deutschem Schäferhund und Beagle. Mit einem Dackel hat sie also nichts am Hut.

"Wir waren über das Ergebnis sehr schockiert. Vor allem, weil ich meinem Mann immer gesagt hatte, dass ich keinen Beagle haben wollte, weil sie so zerstörerisch sind und jagen müssen", so Bradley.

Frau gibt Welpen nach 24 Stunden zurück: Als Tierheim-Pfleger ihn ansehen, sind sie entsetzt
Hunde Frau gibt Welpen nach 24 Stunden zurück: Als Tierheim-Pfleger ihn ansehen, sind sie entsetzt

Dennoch entpuppte sich Carolina ein weiteres Mal als Überraschung.

Happy End für Hündin Carolina

Die Eltern von Carolina sind ein Deutscher Schäferhund (l.) und ein Beagle.
Die Eltern von Carolina sind ein Deutscher Schäferhund (l.) und ein Beagle.  © Collage: 123RF/sharpness & 123RF/wombatzaa

Denn offenbar sorgen die Schäferhund-Anteile bei ihr für einen angenehmen Charakter-Ausgleich. Die klassischen Beagle-Merkmale, die Bradley einst fürchtete, hat sie nicht.

Angeschafft hatten ihre Besitzer Carolina übrigens ursprünglich vor allem, damit sich ihr zweiter Hund, Rüde Charlie, nicht mehr so einsam fühlt.

"Wir mussten unserem geliebten Charlie eine Freundin, ein Weibchen und eine Begleiterin geben. Er hatte eine einsame Zeit", erklärte Herrchen Dan Bradley dem US-Magazin.

Süße Husky-Hündin erst gerettet, dann sichergestellt: Jessy hofft auf dritte Chance!
Hunde Süße Husky-Hündin erst gerettet, dann sichergestellt: Jessy hofft auf dritte Chance!

Mittlerweile sind die beiden Hunde beste Freunde und toben gemeinsam durch den Garten. Dass Carolina keine Dackel-Dame ist, spielt also überhaupt keine Rolle mehr.

Titelfoto: Collage: Screenshots/Reddit/Allatura19

Mehr zum Thema Hunde: