Frau gibt Welpen nach 24 Stunden zurück: Als Tierheim-Pfleger ihn ansehen, sind sie entsetzt

El Paso (Texas) - Was für ein armes Welpen-Mädchen! Boo musste in den ersten Wochen ihres Lebens so viel Leid ertragen. Kaum schien sich alles zu bessern, stand das nächste Drama an. Eine Frau gab sie nach nur 24 Stunden zurück ins Tierheim. Als die Pfleger die Fellnase näher betrachteten, waren sie entsetzt - Boo war verletzt.

Welpe Boo sieht verdammt traurig aus. Was war passiert?
Welpe Boo sieht verdammt traurig aus. Was war passiert?  © TikTok/Screenshot/compassionatecanine

Die kleine Hündin war ursprünglich auf der Straße zur Welt gekommen, wurde dann zusammen mit ihrer Hunde-Mama und ihren Geschwistern gerettet. Doch im Tierheim begann das Muttertier seinen Nachwuchs plötzlich abzulehnen.

Deshalb wurde Boo zusammen mit zwei ihrer Geschwister an die "Compassionate Canine Society" vermittelt. Die gemeinnützige Tierschutzorganisation hatte die Kapazitäten, die Jungtiere mit der Flasche aufzuziehen.

Aber dann wurde es noch schlimmer: Alle drei ohnehin schon geschwächten Welpen erkrankten an einer Lungenentzündung.

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"Der Tierarzt meinte, sie würden wahrscheinlich nicht überleben, die Belastung für ihre kleinen Körper sei einfach zu groß", sagte Payton Brianne von der Compassionate Canine Society kürzlich in einem Interview mit Newsweek.

Zum Glück überlebten die drei kleinen Hunde dennoch. Nach ihrer Genesung konnte Boo testweise an eine Frau vermittelt werden, die sie aber nur 24 Stunden später zurückbrachte, weil sie ihr zu viel gejault hatte.

Entsetzt waren die Pfleger aber aus einem anderen Grund.

TikTok-Video zeigt traurige Boo nach ihrer Rückgabe

Weg ist sie: Boos neue Besitzerin hielt es nur 24 Stunden mit ihr aus.
Weg ist sie: Boos neue Besitzerin hielt es nur 24 Stunden mit ihr aus.  © TikTok/Screenshot/compassionatecanine

Das arme Tier hatte eine große Beule am Kopf. Woher? Dafür gab es keine Erklärung. "Wir hatten in ihrem Vertrag festgelegt, dass sie sie jederzeit zu uns zurückbringen kann, also ist das kein Problem. Das Problem war, dass sie verletzt zurückkam", sagte Brianne dem US-Magazin.

Trotzdem versuchten die Pfleger, das Beste aus der Situation zu machen. "Sie hat sich problemlos wieder mit den anderen Hunden integriert und genießt wieder ihre kleinen Verstecke im Haus", so die US-Amerikanerin.

Inzwischen zeichnet sich aber Licht am Horizont ab.

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Es gibt mehrere Interessenten, die Boo gerne aufnehmen würden. Doch Brianne mahnt: "Sie ist derzeit noch zu jung, um stubenrein zu werden. Ihre neue Familie muss das mit ihr üben, ebenso wie alle anderen Grundlagen."

Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshots/compassionatecanine

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