Attacken auf Teslas: Website droht Besitzern und veröffentlicht Daten
Austin (Texas, USA) - Schon seit einigen Tagen brennen in den Vereinigten Staaten immer wieder Autos der Marke Tesla. Ein Protest gegen Tech-Milliardär Elon Musk (53) und seine Unterstützung für US-Präsident Donald Trump (78), der jetzt ein ganz neues Level erreichen könnte.

Unbekannte schafften es, an Daten von Teslabesitzern zu kommen und veröffentlichten diese auf einer Website mit, wie NBC berichtet.
Der Name der Seite "Dogequest" ist dabei eine ganze klare Anspielung auf das von Musk geführte Departement of Government Efficiency.
Ganz offen rufen die Betreiber der Seite dazu auf, gegen die Autos vorzugehen - so ist die Online-Karte beispielsweise mit dem Bild eines Molotow-Cocktails versehen.
Ansonsten waren auf der Website, die am Montag online ging, auch Namen, Adressen und sonstige Kontaktinformationen von Teslahändlern oder Besitzern zu finden.
Außerdem werden diese dazu gedrängt, ihren Tesla loszuwerden, wenn sie von der Seite verschwinden wollen. Das heißt: Wer nicht möchte, dass die eigenen Informationen zu finden sind, der muss einen Beweis liefern, dass er sein Auto verkauft hat.
Trump und Musk sprechen weiter von Inlandsterrorismus

Auf X äußerte sich Musk bereits selbst dazu und benannte dies als "extremen Inlandsterrorismus!!!"
Auch Trump hatte die Geschehnisse bereits gleichermaßen bezeichnet, laut ihm wird der Protest von Linken bezahlt.
Sechs der Betroffenen Teslahalter bestätigten gegenüber NBC, dass die Informationen auf der Website zumindest teilweise richtig waren.
"Ich finde es nicht gut, wenn unsere persönlichen Adressen veröffentlicht werden. Ich denke, es gibt viel effektivere Möglichkeiten zu protestieren, als das Eigentum von Einzelpersonen anzugreifen", meinte einer von ihnen.
Titelfoto: Steve Marcus/Las Vegas Sun/AP/dpa