Gefahr für die Patienten? Klinik-Streik in Köln hat begonnen!

Von Marco Rauch

Köln/Leverkusen - Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen gehen weiter: Am heutigen Dienstag streiken unter anderem die Busfahrer des Nahverkehrsunternehmens Wupsi in Leverkusen sowie zahlreiche Mitarbeiter in Kölner Kliniken.

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst spitzt sich zu: In Nordrhein-Westfalen kommt es heute vielerorts zu Streiks. (Symbolbild)
Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst spitzt sich zu: In Nordrhein-Westfalen kommt es heute vielerorts zu Streiks. (Symbolbild)  © Bodo Marks/dpa

Auch in den Stadtverwaltungen Leverkusen und Leichlingen sowie der Energieversorgung, der Musikschule und der Sparkasse in Leverkusen läuft der Streik.

In Köln haben laut Verdi zudem Beschäftigte der folgenden Betriebe und Dienststellen ihre Arbeit niedergelegt:

  • RheinEnergie
  • Stadtwerke Köln (SWK)
  • RheinNetz
  • Kliniken der Stadt Köln (KdSK)
  • LVR Klinik Köln
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Die Versorgungssicherheit der Patienten in den Kliniken solle dennoch mittels einer Notdienstvereinbarung sichergestellt werden.

"Kein Patient kommt zu Schaden, jeder wird behandelt", sagte ein Verdi-Sprecher. Auch im Nahverkehr der STOAG in Oberhausen wurde für Dienstag zum Streik aufgerufen.

Zweite Runde der Tarifverhandlungen nächste Woche

Mit den Streikmaßnahmen reagiert Verdi nach eigenen Angaben auf die erste Verhandlungsrunde, die am 24. Januar in Potsdam ergebnislos vertagt wurde. Man setze "ein Zeichen für eine bessere Bezahlung und einen attraktiveren öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen".

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 17. und 18. Februar 2025 in Potsdam statt. Die dritte Runde ist vom 14. bis 16. März 2025 ebenfalls in Potsdam angesetzt.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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