Charité-Tochter CFM legt erneut Arbeit wieder: Dann soll neu verhandelt werden

Von Michel Winde

Berlin - Bei der Charité-Tochter CFM hat in Berlin ein mehrtägiger Ausstand für eine bessere Bezahlung begonnen.

Seit Beginn der Frühschicht streikt die Charité Facility Management GmbH (CFM) in Berlin.
Seit Beginn der Frühschicht streikt die Charité Facility Management GmbH (CFM) in Berlin.  © Jens Kalaene/dpa

"Wir streiken", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Gisela Neunhöffer am Morgen der Deutschen Presse-Agentur.

Der Ausstand laufe seit Beginn der Frühschicht und gehe bis zum Ende der Nachtschicht am Freitagmorgen. Für Freitag sind weitere Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite angesetzt.

Bei der Charité Facility Management GmbH (CFM) arbeiten rund 3500 Menschen in den Bereichen Medizintechnik, Krankentransport, Außenanlagepflege, Reinigung und Sicherheit.

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Für 3200 von ihnen fordert Verdi eine Bezahlung nach dem an der Charité gültigen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst.

Der bislang letzte Streik endete am Freitag. In einer Urabstimmung hatten die Verdi-Mitglieder bei der CFM für unbefristete Streiks gestimmt.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa

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