Horror-Erdbeben fordert mehr als 3000 Tote! Ein Wunder spendet den Menschen Trost
Naypyidaw (Myanmar) - Am 28. März bebte die Erde in Myanmar, die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden sind gewaltig. Lokale Medien berichten mittlerweile von mehr als 3000 Toten, selbst auf die Nachbarländer hatte das Beben Auswirkung. Nun endlich wieder eine gute Nachricht: Ein Mann konnte fünf Tage nach dem Unglück lebend aus den Trümmern gerettet werden!

Auch Tage nach dem Erdbeben suchen Rettungskräfte weiter unermüdlich nach Überlebenden.
Mit jedem Tag sinken die Chancen auf Erfolg enorm, doch in den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwochs (Ortszeit) gab es einen Moment voller Freude: Ein 26-Jähriger hatte fast fünf Tage verschüttet überlebt, konnte endlich geborgen werden!
Wie die Feuerwehr und die regierende Junta von Myanmar mitteilten, wurde der junge Mann kurz nach Mitternacht in der Hauptstadt Naypyidaw von einem Team aus türkischen und einheimischen Rettungskräften entdeckt.
Der Verschüttete konnte aus den Trümmern eines Hotels gerettet werden. Dort soll der 26-Jährige gearbeitet haben, als Myanmar von dem Erdbeben der Stärke 7,7 heimgesucht wurde.


Mehr als 3034 Tote und 3500 Verletzte nach Erdbeben in Myanmar?

Die Indische und Eurasische tektonische Platte sowie die Sunda- und Burmaplatte treffen allesamt in Myanmar aufeinander. Immer wieder kommt es deshalb zu Erdbeben, so auch in der vergangenen Woche.
Erdstöße waren danach sogar in Bangladesch, Vietnam, Indien und im Südwesten Chinas zu spüren. In Thailands Hauptstadt Bangkok stürzte gar ein sich im Bau befindliches Hochhaus ein, Dutzende Menschen starben.
In Myanmar selbst ist die Zahl der Toten nach wie vor schwierig einzuschätzen. Während deutsche Medien von mehr als 2000 Opfern sprechen, berichtet unter anderem die AFP, dass es mindestens 2700 Tote gegeben habe - wobei unzählige Menschen nach wie vor vermisst werden.
Die "Democratic Voice of Burma" berichtete indes schon am Montag von mindestens 3034 Todesopfern. Laut der Zeitung gebe es außerdem mehr als 3500 Verletzte und Hunderte Vermisste.
Titelfoto: Montage: HANDOUT/MYANMAR MILITARY INFORMATION TEAM/AFP, SAI AUNG MAIN/AFP