Wieso eine Hai-Attacke künftig nicht mehr so heißen soll
Sydney - Haie sind berühmt und berüchtigt, nicht zuletzt wegen der Angriffe auf Menschen. In Berichten darüber ist von "Hai-Attacken" die Rede. Wissenschaftler wollen diese Bezeichnung nun abschaffen.

Damit soll das Image der Tiere aufgebessert werden. Denn momentan werden Haie als "gefräßige, geistlose, menschenfressende Monster" wahrgenommen, erklärt Forscher Leonardo Guida dem "Sydney Morning Herald".
Dabei seien die Fische nicht darauf aus, Menschen anzugreifen.
"Haie haben keine Hände. Wenn sie also etwas erforschen wollen, nehmen sie es in den Mund", so Biologie-Professor Nathan Hart von der Macquarie University.
Künftig sollen Vorfälle mit Haien als "negativen Begegnungen", "Interaktionen" oder im schlimmsten Fall als "Biss" bezeichnet werden.
Auf einem Symposium signalisierten bereits die Behörden zweier australischer Bundesstaaten, dass sie den Vorschlag der Wissenschaftler umsetzen wollen.
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