Frau bestellt in Luxushotel Wasser: Was sie dann serviert bekommt, ist unglaublich
Half Moon Bay (USA) - In den USA hat eine Frau das Luxushotel "The Ritz-Carlton" verklagt, nachdem ihr "spermaverseuchtes Wasser" serviert wurde.
Die verheiratete Mutter von drei Kindern, die in den Gerichtsunterlagen als Jane Doe identifiziert wurde, buchte im November 2022 für sich und ihren Mann ein Zimmer im Fünf-Sterne-Hotel "Ritz-Carlton Half Moon Bay".
Die Unterkunft befindet sich in der Kleinstadt Half Moon Bay im US-Bundesstaat Kalifornien, an der Westküste der San-Francisco-Halbinsel. Dort wollte sie ein "erholsames und verwöhnendes" Geburtstagswochenende verbringen.
Während ihres viertägigen Aufenthalts habe die Frau Wasser auf ihr Zimmer bestellt und mitten in der Nacht einen Schluck aus der gebrachten Flasche, die mit einem Logo des Hotels versehen war, getrunken, berichtet die New York Post.
Bis ihr auffiel, "dass der Geschmack und die Beschaffenheit des Wassers, das sie getrunken hatte, möglicherweise Sperma war", hieß es in der Klage, die Anfang Oktober eingereicht wurde.
Die Frau sei deshalb beschämt und verängstigt gewesen, die Angelegenheit habe sie verlegen gemacht und sie fühlte sich gedemütigt. Also erzählte sie ihrem Mann von dem delikaten Verdacht. Der kontaktierte daraufhin die Leitung des vornehmen Hotels und rief die Polizei.
Die Mitarbeiter des "Ritz-Carlton" schickten die Wasserflasche "zur Analyse an ein Labor. Die Tests bestätigten tatsächlich, dass das Wasser Sperma enthielt", ist in den Gerichtsdokumenten festgehalten.
Angst vor Ansteckung mit sexuell übertragbarer Krankheit
In der Klage behauptete Jane Doe weiter, dass sie "sexuell missbraucht und ausgebeutet" worden sei, nachdem ein Mitarbeiter des Hotels "seinen Samen in eine (...) Wasserflasche ejakulierte" und ihr dann servierte.
Der schockierende Vorfall habe die Hausfrau, die mit ihrem Mann im Bundesstaat Washington lebt, traumatisiert und sie habe sich daraufhin in Therapie begeben. Zudem sei sie "emotional verzweifelt", ob sie sich möglicherweise mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt haben könnte.
Obendrein komme erschwerend hinzu, dass sich das Hotel weigere, der Geschädigten eine Kopie der Laborergebnisse auszuhändigen und die verschmutzte Flasche an die Strafverfolgungsbehörden herauszugeben - möglicherweise, um den eigenen Ruf nicht zu schädigen.
Somit würden die Ermittler daran gehindert, die DNA im Wasser mit den Registern von Sexualstraftätern abzugleichen.
Das Hotel gebe auch die Identität des am Tattag diensthabenden Hotelangestellten nicht preis. Somit sei nicht feststellbar, ob er möglicherweise eine kriminelle Vorgeschichte hat.
Die Frau forderte Schadensersatz wegen sexueller Belästigung. Inzwischen habe das "Ritz Carlton" Jane Doe und ihrem Mann "ein paar mickrige" Prämienpunkte angeboten, die allerdings nur bei Buchung eines weiteren Aufenthalts in einem "Ritz Carlton"-Hotel eingelöst werden können.
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