Curvy-Meerjungfrau: Diese Statue in Italien spaltet die Gemüter!
Monopoli - Im südlichen Italien wurde in der Gemeinde Monopoli die Statue einer "fülligen" Meerjungfrau errichtet, die mit ihrer sexy Optik nicht nur in Italien für Aufsehen sorgte.

Im Zuge einer 350.000 Euro teuren Sanierung des Außenbereichs an einer direkt entlang der Mittelmeerküste verlaufenden Straße ragt nun eine Statue der etwas anderen Art empor, wie "Monopoli Times" berichtete.
Von einem Sockel aus Stein aus blickt das "Il Mare" getaufte Kunstwerk gen Meereshorizont. Bei der Einweihung Ende April dürften die Bewohner der rund 50.000-Einwohner-Gemeinde nicht schlecht gestaunt haben.
Welche Meerjungfrau den Erbauern von der örtlichen Universität auch immer als Vorbild diente, sie hatte sehr ausgeprägte weibliche Merkmale.
Wer nun vom schönen Urlaubsort aus aufs Meer blicken möchte, wird nicht mehr darum herumkommen, seinen Blick auf die steinigen Kurven der Meerjungfrau zu richten. Sowohl der Vorbau als auch der Hintern des Fabelwesens ist dermaßen ausgeprägt, dass es schwerfällt, diese zu ignorieren.
Unlängst sorgte die italienische Kreation auch international für Aufsehen.
Debatte über Optik entbrennt: Hommage oder Beleidigung?

Neben verwunderten und lustigen Kommentaren im Netz amüsiert sich auch das amerikanische Fernsehen über die "sexy" Optik des Gebildes.
In der US-Show "The View" wurden die sekundären Geschlechtsmerkmale eigens zensiert, um anschließend darüber zu diskutieren, ob das Kunstwerk eine "Hommage" an kurvige Frauen oder "übertrieben sexualisierend" sei.
Ebenso stand zur Debatte, wie es trotz riesiger Flosse überhaupt möglich sein kann, ein solches Hinterteil zu besitzen.
Gegenüber "Fox News" erklärte der Leiter jener Kunsthochschule, die für den Bau der Statue verantwortlich war: "Die Debatte über die Meerjungfrau ist so lange willkommen, wie sie sich mit Fragen der künstlerischen Freiheit oder der veralteten Betrachtungsweise des weiblichen Körpers auseinandersetzt."
Innerhalb der Kommentarspalten in den sozialen Medien pendelt sich die Debatte über das Sirenen-Abbild jedenfalls irgendwo zwischen Feminismus und Belustigung ein.
Ob einem die kurvige Meerjungfrau letztlich gefällt, oder nicht, bleibt Ansichtssache. Sicher ist allerdings, dass es einen solchen Hingucker nicht überall zu bestaunen gibt.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Twitter/@BrummieP