Verheerendes Feuer im Vogtland: Eigentümer ist fassungslos, Spendenaktion gestartet
Rosenbach - Unfassbare Tragödie in vogtländischen Rosenbach: Am Dienstagnachmittag brannten zwei Scheunen eines Vierseitenhofs an der Waldfriedener Straße im Ortsteil Schönberg komplett aus.

Drei Verletzte, hoher Sachschaden und elf tote Rinder waren die Folgen. Der Eigentümer ist geschockt. Doch die Anteilnahme im Ort ist groß. Eine Spendenaktion wurde spontan bereits ins Leben gerufen - mit großem Erfolg.
Am Tag nach dem verheerenden Feuer liegt der Geruch von Rauch noch immer über der Waldfriedener Straße. "Ich habe noch nicht realisiert, was hier passiert ist", sagt der Eigentümer des Hofes fassungslos zu TAG24. Zum Glück sei niemand schwer verletzt worden.
Was war passiert? Gegen 16 Uhr rückten die Feuerwehren zum Unglücksort aus. Beim Eintreffen stand bereits eine Scheune des Vierseitenhofs in Flammen. Das Feuer griff auf eine weitere Scheune über. Beide Gebäude brannten vollständig aus. Nur durch einen massiven Löschangriff von mehreren Seiten konnte ein Übergreifen auf die Wohnhäuser verhindert werden.
Elf Rinder starben, fünf Schweine konnten gerettet werden. "Nach ersten Einschätzungen liegt der Sachschaden bei etwa 250.000 Euro", so eine Polizeisprecherin. Ein Arbeiter (27), ein Hausbewohner (81) und eine Nachbarin (30) wurden leicht verletzt.



Die Anwohner ringen mit den Tränen

Landwirt Sven Seifert (53) wohnt in der Nähe und war als Feuerwehrmann mit im Einsatz: "Die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften war gut, aber wir konnten die Scheunen leider nicht mehr retten."
Er möchte den Betroffenen Stroh und Heu spenden, damit sie den Betrieb aufrechterhalten können.
Eine Anwohnerin ringt mit den Tränen: "Es berührt mich sehr, was hier passiert ist." Auch eine Spendenaktion wurde sofort ins Leben gerufen, organisiert von Nicole Sabine Baumgärtel, einer Freundin der betroffenen Familie. Bereits innerhalb von 18 Stunden liegt die Summe bei mehr als 35.000 Euro.
"Was hier an Spenden zusammengekommen ist, ist der Wahnsinn", sagt sie.
Titelfoto: Feuerwehr Mühltroff/Vogtl.