Über 100 Feuerwehrleute im Einsatz: Millionenschaden nach Brand in sächsischer Firma

Delitzsch - Mehr als 100 Feuerwehrleute waren am Donnerstag im nordsächsischen Delitzsch gefordert, um einen Brand in den Hallen der Kreiswerke Delitzsch zu bekämpfen. Zwar wurde niemand verletzt. Das Feuer richtete jedoch verheerende Schäden an, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Das Feuer bei den Kreiswerken Delitzsch am Donnerstag richtete bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge einen Millionenschaden an.
Das Feuer bei den Kreiswerken Delitzsch am Donnerstag richtete bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge einen Millionenschaden an.  © 7aktuell.de | Eric Pannier

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge geht der Schaden in die Millionen, meldete Leipzigs Polizeidirektion am Freitagmorgen.

Das Feuer, das an einem Förderband ausgebrochen war, richtete demnach erhebliche Schäden in der Produktionshalle der Kreiswerke Delitzsch an.

Bereits am Donnerstag erklärte die Feuerwehr vor Ort, dass ein Teil des Dachs eingebrochen sei. Zu diesem Zeitpunkt hieß es jedoch, dass zumindest eine Hälfte der Halle gerettet werden konnte. Nun teilte die Polizei mit, dass das gesamte Gebäude einsturzgefährdet sei.

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Die Kriminalpolizei habe bereits Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Voraussichtlich am heutigen Freitag werde ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen. Angesichts des Zustands der Halle wolle die Polizei dabei auch einen Statiker einbeziehen.

Erst am Abend war der Einsatz für alle Kameraden beendet

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.
Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.  © Christian Grube

Das Feuer war am Donnerstagmorgen gegen 10.25 Uhr ausgebrochen und hatte für eine riesige Rauchentwicklung gesorgt. Die schwarze Wolke war kilometerweit zu sehen und breitete sich bis ins benachbarte Wiedemar aus.

Weil mit dem Rauch giftige Gase austraten, schickte die Feuerwehr gleich zwei Warnmeldungen über das Warnsystem Nina heraus. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und das Gebiet um den Brandort weiträumig zu umfahren.

Mehr als 100 Feuerwehrleute der gesamten Gemeinde Delitzsch, aus Eilenburg und Leipzig kamen zum Einsatz. Auch das Technische Hilfswerk war gefordert. Erst in den Abendstunden konnten auch die letzten Kameraden den Weg zurück in ihre Wachen antreten.

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Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand.

Titelfoto: 7aktuell.de | Eric Pannier

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