Wie geht es an der Carolabrücke voran?
Dresden - An der Carolabrücke gibt es weitere Fortschritte!

Neben der Entdeckung des verschollenen Träger-Gelenks fand am Freitag laut Stadtverwaltung erstmals ein Drohnenflug über dem Gelände statt.
50 Zentimeter über dem Wasser suchte das mit einer geomagnetischen Sonde ausgestattete Flugobjekt nach versunkenen Weltkriegsbomben und anderen heiklen Gegenständen. Die Ergebnisse des Flugs werden derzeit ausgewertet.
Um die Entstehung weiterer Kolke (Vertiefungen) zu verhindern, baggerten die Maschinisten die quer zum Fluss liegende Baustraße zurück, verlangsamten die Fließgeschwindigkeit des Wassers.
Die dadurch entstandene Lücke (etwa zehn Meter breit) wurde mit einer mobilen Auffahrrampe überdeckt.
Während die Hubpontons (lagern auf Altstädter Seite) noch auf ihren Einsatz warten, hat die Verwaltung zwei Abriss-Szenarien für die Züge A und B vorbereitet, darunter eine Niedrigwasser-Variante.
Eine Entscheidung soll diesen Monat getroffen werden.
Titelfoto: Norbert Neumann