Riesenvorteil für Kunden: DHL geht mit ersten weißen Paket-Automaten an den Start

Von Wolf von Dewitz

Köln/Berlin - Beim Abholen und Versenden von Paketen können Verbraucher in Deutschland künftig verstärkt auf weiße Automaten zurückgreifen, in denen Sendungen unterschiedlicher Paketfirmen liegen.

Bis zum Jahresende möchte die DHL-Tochter "DeinFach" deutschlandweit mindestens 1000 Standorte für die neuen weißen Automaten haben, bislang sind es etwa 60.
Bis zum Jahresende möchte die DHL-Tochter "DeinFach" deutschlandweit mindestens 1000 Standorte für die neuen weißen Automaten haben, bislang sind es etwa 60.  © Wolf von Dewitz/dpa

Bislang ist das Segment von gelben "Packstationen" dominiert, die nur Marktführer DHL beliefert. Die neuen weißen Automaten sind "anbieterneutral". An den Standorten der Firma Myflexbox können Verbraucher Sendungen von GLS, UPS, FedEx und DPD abholen.

Nun ist mit der Firma DeinFach ein weiterer Betreiber weißer Automaten gestartet: In Köln, Bonn und Berlin wurden insgesamt fünf solcher Geräte in Betrieb genommen, am Jahresende sollen mindestens 1000 installiert sein.

DeinFach ist eine Tochterfirma des Logistikers DHL. Zu Beginn bezieht neben DHL auch Konkurrent UPS die Automaten in sein Netz ein. Weitere könnten folgen, DPD prüft die Teilnahme.

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Der Weiße-Automaten-Betreiber Myflexbox hat aktuell 472 Standorte in Deutschland, zum Jahresende sollen es mindestens 1000 sein und 2030 mindestens 5000. Automaten sind rund um die Uhr verfügbar, was Verbrauchern das Abholen und Aufgeben von Paketen erleichtert.

Paketdienstleister können effizienter arbeiten: Sie müssen nicht jede Haustür anfahren, sondern sie können eine recht große Menge an Paketen an einem Automaten abgeben. Das spart ihnen Zeit und es verbessert ihre CO2-Bilanz.

Titelfoto: Wolf von Dewitz/dpa

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