Magnetangler fischt in Leipziger Fluss: Plötzlich muss die Polizei anrücken

Leipzig - Überraschender Fund: Ein Magnetangler fischte am Donnerstagnachmittag in der Weißen Elster im Leipziger Westen und rief mit seiner Entdeckung den Kampfmittelräumdienst auf den Plan.

Die Bomben-Spezialisten rückten am Donnerstag an der Könneritzbrücke im Leipziger Westen an. (Archivbild)  © IMAGO / imagebroker

Der 23-Jährige befand sich im Bereich der Könneritzbrücke, die die Stadtteile Plagwitz und Schleußig miteinander verbindet.

Laut einer Polizeisprecherin angelte er gegen 13.50 Uhr aber nicht wie erwartet irgendwelche magnetischen Gegenstände aus der Weißen Elster, sondern Munitionsteile.

Nach dem Fund der zwei kleinen Gegenstände alarmierte er daher die Polizei. Und tatsächlich stellten die Einsatzkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes fest, dass es sich um eine historische Stabbrandbombe und einen Panzerfaustkopf aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.

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Diese wurden schließlich fachgerecht abtransportiert.

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Gegen den Finder wurde nun allerdings ein Ordnungswidrigkeitenverfahren in die Wege geleitet, "da er für das Fischen in diesem Gewässer keine Erlaubnis besaß", so die Sprecherin abschließend.

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