"Schrei, der durch Mark und Bein ging": Große Suchaktion in den Alpen
Bayerisch Gmain - Einsatzkräfte der Bergwacht, Feuerwehr und Polizei haben am Mittwochabend im nordöstlichen Lattengebirge der Berchtesgadener Alpen nach einer möglichen Person in Not gesucht.
Wie das Bayerische Rote Kreuz am Donnerstag mitteilte, hatte ein erfahrener Wanderer einen "Schrei, der durch Mark und Bein ging" gehört und daraufhin gegen 16.40 Uhr die Retter alarmiert.
Mehrere Fußtrupps der Bergwacht machten sich umgehend auf den Weg und ein Rettungshubschrauber suchte das Gebiet bei Bayerisch Gmain (Landkreis Berchtesgadener Land) ab.
Auch die Salzburger Flugpolizei half bei der Suche mit einem Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera.
Mit einer Wärmebild-Drohne flogen die Einsatzkräfte zudem die schwer einsehbaren Hänge und Gräben ab.
Da die Retter keinen Hinweis auf einen Notfall fanden, wurde die Suchaktion nach rund vier Stunden beendet.
Den Angaben zufolge könnte der Schrei von einem wilden Tier während der Paarungszeit oder einer Eule, deren Kreischen täuschend echt einer menschlichen Stimme ähnelt, gekommen sein.
32 Einsatzkräfte waren an der Suchaktion beteiligt.
Titelfoto: Bayerisches Rotes Kreuz