Weil sie sich belästigt fühlte: Frau sticht auf Hund ihres Freundes ein!
Florida (USA) - Eine Frau (23) soll wiederholt mit einem Taschenmesser auf den Pitbull ihres Freundes eingestochen haben, weil sie sich von dem Hund belästigt fühlte.
Megan Lynn Mileskiewicz wurde am 29. Dezember verhaftet und beschuldigt, dem Hund ihres Lebensgefährten schwere Verletzungen zugefügt zu haben.
Die Polizei wurde am Morgen über den Vorfall informiert, bei dem die 23-Jährige wiederholt auf den Hund ihres Lebensgefährten eingestochen haben soll.
Der Angriff ereignete sich in einem Wohnhaus am Russ Circle in Spring Hill vor den Augen mehrerer Familienmitglieder.
Der zweijährige Rüde erlitt bei dem Angriff zwei deutlich erkennbare Schnittwunden, die zwar nicht lebensbedrohlich waren, jedoch stark bluteten.
Megan versteckte sich nach der Tat
Megan floh nach der Tat durch die Hintertür und versteckte sich hinter einem Geräteschuppen. Dort lag sie mit dem Gesicht nach unten, umgeben von Gebüsch.
Die Polizei fand sie schließlich, doch die Frau weigerte sich, den Anweisungen nachzukommen und aus ihrem Versteck zu kriechen.
Um sie festzunehmen, mussten die Polizisten schließlich mit Gewalt eingreifen.
Im Verhör gestand Megan laut dem Büro des Sheriffs, "einen Fehler gemacht" zu haben. Sie erklärte, dass der Pitbull sie belästigt und aufgeregt habe.
Diese Aussage wurde jedoch von den Zeugen widerlegt. Laut deren Berichten sei die Frau ohne Vorwarnung wütend auf den Hund geworden und habe ihn dann mit einem Messer attackiert.
Die 23-Jährige wurde wegen Tierquälerei und des Widerstands gegen die Polizei angeklagt. Ihr erster Gerichtstermin ist für den 28. Januar angesetzt.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Facebook/Hernando County Sheriff's Office, 123RF/maryswift