Mit fast 30 zurück zu Oma: Wie ein schwerer Schicksalsschlag ihn zum Erfolg brachte
USA - Nachdem ein Mann mit 29 seinen Job verloren hat, zog er zurück zu seiner Großmutter. Anfangs fiel ihm dieser Schritt nicht leicht – doch ein späterer Schicksalsschlag half ihm dabei, seine wahre Leidenschaft zu entdecken.

Bereits Ende 2023 verlor Grant Magdanz (30) seinen Job und zog von der US-Stadt New York an die andere Seite des Landes, nach Los Angeles.
Wie People berichtete, bezog er dort das Gästezimmer seiner Großmutter.
Für ihn war das zunächst keine leichte Entscheidung, doch er sah es als Chance, eine engere Verbindung zu seiner Familie aufzubauen.
In den ersten Monaten seines Neustarts fasste er zudem einen mutigen Entschluss: Er gründete seine eigene Firma zur App-Entwicklung!
Nur kurze Zeit später begann er, das Wachstum seines Unternehmens auf TikTok festzuhalten und fand überraschend schnell Anklang.
Grant Magdanz' Vater an Leukämie erkrankt

Doch als ihn das Schicksal einholte und sein Vater im Juni 2024 an Leukämie erkrankte, begann er, anderen Content auf der Plattform zu posten.
Während der Behandlung seines Vaters, die in der Stadt Seattle stattfand, pendelte der 30-Jährige regelmäßig zwischen seinem Zuhause und dem Krankenhaus. Er dokumentierte in jedem Video die Pflege seines Vaters, was seine Reichweite noch mehr wachsen ließ.
Nur wenige Monate später, im November 2024, verstarb sein Vater leider und seine Community begleitete ihn durch seinen Trauer- und Heilungsprozess.
Viele seiner Fans fühlten mit ihm und kommentierten ihre eigenen Geschichten unter seinen Clips. Gemeinsam tauschten sie sich über Trauer und Verlust aus. Für ihn war das das Schönste daran, sein Leben online zu teilen.
Grant Magdanz verdient sein Geld mit Social Media

"Ich bin jetzt, wo mein Vater nicht mehr da ist, in gewisser Weise noch einsamer. Gleichzeitig fühle ich mich den Menschen wirklich verbunden, wenn ich diese Gefühle mit anderen teile", so der 30-Jährige.
Heute sagt Magdanz, dass ihm seine Videos nicht nur halfen, mit seinen Emotionen umzugehen – sie eröffneten ihm auch beruflich neue Wege. Inzwischen kann er von seinen Inhalten leben. Zudem habe es ihm das Gefühl gegeben, weniger allein zu sein.
Auch wenn sein Umzug zu seiner Großmutter mit schweren Momenten verbunden war, ist er dankbar für diese Zeit. Er kann sich heute nicht glücklicher schätzen. Denn dadurch begann er, Videos auf Social Media zu veröffentlichen – was ihm eine große Reichweite und viele neue Möglichkeiten eröffnete.
Inzwischen plant Grant den nächsten Schritt. Er möchte bald ausziehen, doch die Unterstützung seiner Großmutter in dieser schwierigen Zeit wird er nie vergessen.
Titelfoto: Bildmontag: Screenshot/Facebook/Grant Magdanz, Screenshot/TikTok/grantmagdanz