Tourist dringt in gefährliches Stammesreservat ein - um Einwohnern eine Cola zu bringen!
North Sentinel Island - Ein US-Tourist (24) wurde verhaftet, weil er illegal in ein verbotenes indisches Stammesreservat eingedrungen ist!

Wie die indische Nachrichtenplattform hindi.news18 berichtet, ist North Sentinel Island die Heimat des Sentinelesen-Stammes, eines der isoliertesten und gefährdetsten Völker der Welt. Der Zugang zur Insel ist strengstens verboten, um die Ureinwohner zu schützen.
Doch das hielt den 24-jährigen Amerikaner Mikhailo Viktorovich Polyakov nicht davon ab, am Sonntagmorgen mit einem Motorboot zur nordöstlichen Küste der Insel zu reisen.
Mit einer Kokosnuss und einer Dose Cola als Opfergabe für die Bewohner erkundete Mikhailo das Gebiet und versuchte, die Aufmerksamkeit des Stammes zu erlangen, indem er lautstark pfiff. Doch niemand antwortete, auch keine Bewohner waren in Sicht. Deshalb ließ er seine Geschenke am Ufer zurück, sammelte Sandproben und nahm ein Video auf, bevor er die Insel wieder verließ.
Fischer, die den jungen Mann beobachteten, alarmierten daraufhin die Polizei.
Am Montag wurde Polyakov schließlich festgenommen und befindet sich seitdem in Polizeigewahrsam. Die indische Regierung hat die US-Botschaft über die Verhaftung informiert. Gegen ihn wird nun ermittelt.
Der Stamm lehnt Kontakt zu Fremden strikt ab

Der Stamm lehnt jegliche Interaktion mit Fremden strikt ab und verteidigt seine Abgeschiedenheit mit äußerster Aggressivität.
Ein tragisches Beispiel dafür ereignete sich im November 2018, als der amerikanische Missionar John Chau versuchte, mit den Sentinelesen in Kontakt zu treten, um sie zum Christentum zu bekehren. Die Bewohner beschossen ihn brutal mit Pfeilen, wodurch er tödlich verletzt wurde.
Auch 2006 verloren zwei indische Fischer ihr Leben, als ihr Boot versehentlich an der Küste der Insel strandete.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Youtube/Neo-Orientalist, Screenshot/X/ill_Scholar