Vier Rentner in neun Tagen getötet: Polizei fasst mutmaßliche Serienmörder

Warschau (Polen) - Eine grausame Mordserie erschüttert die polnische Hauptstadt Warschau. Zwei Männer gelten als dringend tatverdächtig, in kurzer Zeit mindestens vier Rentner ermordet zu haben.

Die Mordserie beschäftigt die Menschen in Warschau.
Die Mordserie beschäftigt die Menschen in Warschau.  © 132rf/ingusk

Die Killer schlugen dort zu, wo sich ihre Opfer sicher fühlten: in den eigenen vier Wänden.

Nachdem in Warschau innerhalb von neun Tagen die Leichen von vier ermordeten Rentnern entdeckt wurden, mussten die Ermittler von einem Serientäter ausgehen.

Nun wurden zwei Männer im Zusammenhang mit den Morden verhaftet, berichtet das Newsportal TVN24. Der 45-jährige Pole und ein Ukrainer sollen die arglosen Senioren in ihren Wohnungen überfallen und mit Kissen brutal erstickt haben.

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Die Umstände deuten auf Habgier als mögliches Motiv hin. Aus den Wohnungen der Toten wurden reichlich Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände gestohlen.

Mordserie erschüttert Warschau

Die polnische Polizei ermittelt zu den Rentner-Morden. (Symbolbild)
Die polnische Polizei ermittelt zu den Rentner-Morden. (Symbolbild)  © Doris Heimann/dpa

Wie das lokale Portal haloursynow.pl berichtet, kam der Fall ins Rollen, als eine Bankangestellte am Dienstag verdächtige Bewegungen auf dem Konto einer 73-jährigen Seniorin bemerkte.

Die Frau handelte geistesgegenwärtig und informierte sofort die Polizei. Als die Beamten an der Tür klopften, versuchte ein Mann aus der Wohnung zu fliehen. Er wollte aus dem zweiten Stock springen. Der mutmaßliche Rentner-Mörder wurde wenig später gefasst. In der Wohnung fand die Polizei die Leiche der 73-jährigen Frau.

Bei den anderen Opfern handelt es sich um eine 80-jährige ehemalige Ärztin, die am nach ersten Erkenntnissen in der Nacht zum 16. Februar in ihrer Wohnung in der Innenstadt erdrosselt wurde. Das dritte Opfer ist ein 89-jähriger Mann, der am 23. Februar gefunden wurde. Auch er wurde erwürgt und bestohlen.

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Details zum vierten Opfer und weitere Hintergründe werden von der Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bislang zurückgehalten.

Titelfoto: 132rf/ingusk

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