Farmer sehen mysteriöses "HILFE" auf der Straße: Was sie dann tun, rettet Mann das Leben
Charleville (Australien) - Ganze zwei Tagen wurde ein Mann im australischen Outback vermisst, von ihm fehlte jede Spur. Doch dann sahen zwei Viehzüchter plötzlich ein großes "HELP" (deutsch: "HILFE") auf einer Straße geschrieben und beschlossen, dem nachzugehen.

Laut einem Bericht des australischen Nachrichtenportals "7news" ist ein Mann am vergangenen Freitagabend nicht mehr zu seinem Zuhause zurückgekehrt, was den Startschuss für eine groß angelegte Suchaktion zur Folge hatte. Doch weder seine Familie noch die Polizei konnten den Mann ausfindig machen.
In den vergangenen Tagen hatte es in der Region starke Regenfälle gegeben, weswegen ein Großteil des Landes überschwemmt wurde. Um nachzusehen, ob es allen Rindern noch gut geht, beschlossen die beiden Farmbesitzer Bronte und Max, das Gebiet abzufahren. Doch plötzlich sahen sie etwas, was sie nicht für möglich gehalten hätten. Auf der Straße hatte jemand ein riesiges "HELP" ("HILFE") geschrieben und dazu Pfeile in eine ganz bestimmte Richtung gemalt.
Die beiden Viehzüchter folgten den Pfeilen bis zu einer Leckschale für Tiere, die so aussah, als hätte jemand probiert, dort einen provisorischen Unterschlupf zu bauen. Und tatsächlich lag unter der Plane der vermisste Mann!
Er erzählte den beiden, dass er von den starken Regenfällen und Fluten überrascht wurde und mit seinem Geländewagen im Schlamm stecken geblieben ist. Da er wusste, dass er etwas tun musste, damit andere ihn finden können, lief er ganze 60 Kilometer in eine Richtung, bis er schließlich das Wort "HELP" auf die Straße schrieb.
In einem Interview sagte Bronte: "Er sah völlig erschöpft aus, hatte einen Sonnenbrand und war dehydriert." Die beiden beschlossen, ihn erst einmal mit zu ihrer Farm zu nehmen, um ihm etwas Nahrung zu geben.

Bronte und Max zogen sogar Auto aus dem Schlamm
Auf der Farm angekommen gaben Bronte und Max dem Mann Wasser, Essen und Erste Hilfe. Natürlich riefen sie auch den Notarzt und boten an, sich um den feststeckenden Geländewagen zu kümmern. Schließlich wurde der vermisste Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen, wo er mit seiner Familie wiedervereint werden konnte.
Doch die wahren Helden der Rettung waren Bronte und Max, die nicht nur einen Mann vor dem Verdursten gerettet, sondern auch noch seinen Truck aus dem Sumpf gezogen haben.
Titelfoto: Fotomontage: Screenshot: facebook.com/LifeFlightAU, Screenshot: x.com/LifeFlight_Aus