Nach Protest von Eislöwen-Fans: Einigung beim LED-Banden-Streit!
Dresden - Wochenlang sorgte der geplante Einbau einer LED-Bande im Oberrang des Dresdner Löwenkäfigs für Fan-Proteste. Seit zwei Heimspielen ist Ruhe eingekehrt, die Stimmung in der Nordkurve besser, aber die Outlaws fehlen. Was ist los? Gibt's eine Lösung im Konflikt?

"Es gibt eine Einigung", verrät einer der zwei Fanbeauftragten der Eislöwen, Lars Stohmann.
"Es gab ein abschließendes Treffen mit der aktiven Szene und der Fanclub-Vertreter. Diese haben sich im Vorfeld beraten, eine Liste an Kernforderungen aufgestellt und die wurde mehrheitlich von den Eislöwen abgenickt."
Bedeutet zum Beispiel: Die Fahnen werden im Unterrang gehängt. Die LED-Bande wird während des Spiels nicht für Werbung benutzt, nur in den Pausen. Die bestätigte Geschäftsführer Maik Walsdorf gegenüber TAG24.
"Ich bin zufrieden. Wir haben eine gute Gesprächsgrundlage geschaffen. Jetzt gilt es, in die Umsetzung zu kommen und die letzten Fragezeichen, die sich bei den Fans ergeben haben, zu klären." Die LED-Banden wären zwar auch so im Sommer eingebaut worden, aber fürs Miteinander ist die Einigung wichtig.

Und das erste Ergebnis sah Walsdorf bereits in den vergangenen zwei Play-off-Heimspielen gegen Rosenheim: "Die Stimmung war sensationell - nehmen wir mit."

Er freut sich jetzt auf die Halbfinal-Serie (best of seven) gegen Kassel. Da wird es mindestens am Sonntag und am 6. April ein Heimspiel geben. Allerdings ohne die Outlaws, die jahrelang den Ton angaben und für Stimmung sorgten. Ihre Fahne ist weg, an den Trommeln stehen andere. Stohmann: "Zwar akzeptieren sie den Kompromiss, haben aber als Gruppe beschlossen, sich erstmal zurückzuziehen."
Titelfoto: Fotomontage:Lutz Hentschel(2)