Im Angriff funktionierte nicht viel: HC Elbflorenz verliert Abwehrschlacht

Ferndorf - Es blieb bei drei Punkten in der Englischen Woche! Bei der 21:24-Niederlage beim TuS Ferndorf ließ der HC Elbflorenz offensiv vieles vermissen und ging nach einer wahren Defensiv-Schlacht verdient als Verlierer von der Platte.

Ivar Stavast gestand nach Ende des Spiels, dass im Angriff des HC Elbflorenz nicht viel funktionierte.
Ivar Stavast gestand nach Ende des Spiels, dass im Angriff des HC Elbflorenz nicht viel funktionierte.  © Mathias M. Lehmann

Mit einem hauchdünnen Rückstand ging es in die Pause. Das hatte mehrere Gründe. In der torarmen Partie standen beide Abwehrreihen sehr gut. Vor allem die Dresdner Deckung in der Mitte bremste Ferndorfs Offensive aus.

Zu 100 Prozent zufrieden war HCE-Coach André Haber trotzdem nicht, der in der Auszeit von seinem Team forderte: "Einen Meter höher, wir sind zu anfällig für die Sperre." Nach 15 Minuten stand es 7:7, danach trafen beide Teams insgesamt nur noch fünfmal, blieben etwas mehr als sechs Minuten sogar komplett ohne Tor.

Die Dresdner ließen zu viel liegen, scheiterten im ersten Durchgang allein dreimal aus sieben Metern. Etwas Pech kam aber auch dazu. Viermal stand das Alu im Weg und verhinderte einen Dresdner Treffer.

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Besser wurde es nach dem Pausentee nicht. Und die Partie war weiter nichts für Offensiv-Enthusiasten. Etwas zielstrebiger agierten die Hausherren und führten ab Minute 35 durchgehend und sicherten sich den verdienten Heimsieg.

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Ivar Stavast fand im Anschluss am DYN-Mikro klare Worte: "Es hat im Angriff nicht viel funktioniert bei uns. Ferndorf hat es gut verteidigt. Mit unseren Zielen, oben mitspielen zu wollen, reichen drei Punkte in dieser Woche einfach nicht."

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