RB Leipzig in der Zwickmühle: Sesko geht und viele kommen?
Leipzig - Es werden die Wochen der Entscheidungen bei RB Leipzig! Die letzten acht Bundesligapartien der Sachsen bestimmen, wie der kommende Transfersommer aussehen wird. Ein Umbruch ist fest eingeplant.

Intern hat man längst grobe Szenarien entwickelt, wie der Klub agieren wird, wenn man die Champions-League-Qualifikation noch erreicht - und wenn nicht.
Schon am Samstag beim Auswärtsspiel in Gladbach (15.30 Uhr/Sky) wartet ein harter Brocken. Unter anderem hat man dann noch den FC Bayern München und den VfB Stuttgart in der Red Bull Arena zu Gast.
Eintracht Frankfurt oder der 1. FSV Mainz 05 müssen noch eingeholt werden. Beide haben aktuell drei Punkte Vorsprung, doch jeweils das deutlich bessere Torverhältnis.
Doch egal, wie es kommt: Fast schon sicher scheint zu sein, dass Benjamin Sesko (21) den Verein verlässt. Um die 70 Millionen Euro soll seine Ausstiegsklausel liegen. Klubs aus England haben bereits angeklopft. Auch der FC Bayern ist dran.
Bedenkt man, dass RB 2023 24 Millionen Euro nach Salzburg überwiesen hat, um den Stürmer zu holen, wäre ein Abgang im Sommer in jedem Fall ein gutes Geschäft. Und das Geld könnte reinvestiert werden.
RB Leipzig scharf auf Jonathan Burkardt?

Denn wie die Rasenballer diese Saison schmerzhaft merken mussten, ist der Kader qualitativ in der Breite nicht gut genug gewesen, um Verletzte aufzufangen und ganz oben mitzuspielen.
Das soll sich in der nächsten Spielzeit ändern. Natürlich müsste zunächst ein Sesko-Ersatz her.
Laut "Sport Bild" wäre der Mainzer Jonathan Burkardt (24) offenbar eine Option. Die Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro sollte für die Roten Bullen kein Thema sein.
Und danach wären noch immer 50 Millionen Euro übrig, um weitere Spieler zu holen. So gesehen würde RB möglicherweise einen wichtigen Akteur opfern, um sich zu vergrößern.
Laut dem Bericht soll der Head of Global Soccer, Jürgen Klopp (57), noch in dieser Woche ein weiteres Mal am Cottaweg zu finden sein, um die aktuellen Transfergespräche weiter zu forcieren.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg