Ist das Drama um Ex-RB-Leipzig-Star Olmo eine große Verschwörung?
Barcelona - Wird diese Posse irgendwann mal einEnde haben? Seit seinem Wechsel zum FC Barcelona hat Dani Olmo (26) ständig Ärger. Probleme bei seiner Registrierung sorgten bereits dafür, dass der Goalgetter Spiele von der Tribüne aus beobachten musste. Jetzt geht das Drama in die nächste Runde.

Denn im Augenblick scheint es so, als könnten der Nationalspieler und sein Teamkollege Pau Víctor (23) den Rest der Saison keine Einsatzminute mehr sammeln.
Laut einem Bericht der "AS" konnten die Kicker im Januar nicht mehr für den Spielbetrieb gemeldet werden. Barca hatte demnach das von LaLiga auf Basis von Einnahmeüberschüssen festgelegte Gehaltslimit erreicht.
Offenbar versuchten die Katalanen einen Deal zu erzwingen. Wie bereits berichtet, sollte mit der langfristigen Vergabe von VIP-Plätzen ein bis zu dreistelliger Millionenbetrag erwirtschaftet werden, durch den eine Registrierung vielleicht doch noch möglich gewesen wäre.
Mehrere Wirtschaftsprüfer stellten laut LaLiga allerdings fest, dass "die Unternehmenstransaktion letztlich nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sei, im Gegensatz zu dem, was der Klub und sein Wirtschaftsprüfer zum Zeitpunkt der Transaktion allerdings bescheinigt hatten."
Dadurch wird es wohl in den kommenden Tagen eine Mitteilung geben, in der Olmo und Victor offiziell gesperrt werden.
Sperre von Dani Olmo eine Verschwörung?

Barca-Präsident Joan Laporta (62) zeigte sich aufgrund der drohenden Entscheidung außer sich, wittert gar eine handfeste Verschwörung. Es handle sich demnach "um einen weiteren Versuch, den Interessen des FC Barcelona zu schaden und das Image des Klubs zu beschädigen".
Gegenüber "AS" sagte er: "Ich habe das Gefühl, dass das kein Zufall ist. Wir spielen in Madrid ein Finale gegen Atlético, von dem ich hoffe, dass es ein großartiges Spektakel wird. Wo sie uns auf dem Spielfeld nicht schlagen können, versuchen sie es in den Büros."
Am Mittwochabend findet das Halbfinal-Rückspiel der Copa Del Ray gegen Atletico statt. Im Finale würde dann Real Madrid warten.
Titelfoto: Miguel Oses/AP/dpa