Intensive Trainersuche: Die heißesten Eisen bei RB Leipzig
Leipzig - Jürgen Klopp (57) wird es "zu 1000 Prozent nicht", wie RB-Boss Oliver Mintzlaff (49) unter der Woche sagte. Doch wer übernimmt dann das Traineramt bei RB Leipzig im Sommer?

Der aktuelle Interimscoach, Zsolt Löw (45) bleibt definitiv nur bis zum Ende der Spielzeit, egal wie gut die restlichen Partien noch laufen werden. Der 45-Jährige möchte zurück in seine globale Rolle im Red-Bull-Kosmos, in der er sich sehr wohlfühlt.
Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer (40) führt also schon intensiv Gespräche mit anderen potenziellen Kandidaten.
Einer davon ist wie bereits berichtet Oliver Glasner. Der 57-Jährige steht derzeit beim englischen Premier-League-Klub Crystal Palace unter Vertrag. Eine Rückkehr des ehemaligen Trainers von Eintracht Frankfurt in die Bundesliga scheint nicht ausgeschlossen.
Auch spannend: Der Name Thomas Frank (51) kursiert laut "Sky" immer stärker in der Gerüchteküche. Der Däne trainiert seit 2018 den englischen Klub Brentford, wird sehr geschätzt und steht für eine gewisse Konstanz, die sich RB ebenfalls wünschen würde. Doch auch die Tottenham Hotspur sollen dran sein.
Aktuell scheinen diese beide Trainer die heißesten Eisen im Feuer zu sein.

Wer kommt noch als Trainer für RB Leipzig infrage?

Einige andere Namen scheinen nur Außenseiterchancen zu haben. Roger Schmidt (58) galt lange als Topfavorit. Doch er scheint trotz aktueller Arbeitslosigkeit wohl bei den Sachsen nicht so die hohe Priorität zu haben, wie einst vermutet.
Ähnliches gilt für Matthias Jaissle (36), der durch sein Engagement in Salzburg den RB-Kosmos sehr gut kennt. Gespräche gibt es aber wohl noch keine.
Laut "Sky" sei auch der Name Danny Röhl (35) gefallen, der sich wohl für einen Job in der Premier League oder der Bundesliga anbietet.
Doch nicht nur aufgrund seines jungen Alters ist der Coach von Sheffield Wednesday eine eher riskante Lösung.
Titelfoto: ADRIAN DENNIS/AFP/Dave Shopland/AP