Diese "Joker" würde sich HSV-Coach Merlin Polzin gegen Nürnberg wünschen
Hamburg - Am 28. Spieltag ist der Hamburger SV im Max-Morlock-Stadion beim 1. FC Nürnberg (13 Uhr/Sky) zu Gast. Die Pressekonferenz am Donnerstag beschäftigte sich allerdings mit vielen anderen Themen.

Im Rahmen des Zukunftstages der Hamburger Schulen startete die etwas andere Pressekonferenz, bei der vor allem die vielen bunten Fragen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund standen.
Im Hinblick auf das kommende Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg erklärte Cheftrainer Merlin Polzin (34) aber zumindest, wen er sich als "Joker" für das anstehende Match wünschen würde, wenn er die Wahl zwischen allen bisherigen HSV-Spielern hätte.
"Wir gehen davon aus, dass wir gegen Nürnberg viel verteidigen müssen. Ein Laufwunder wie David Jarolim wäre jemand, der uns helfen würde", durchdachte der 34-Jährige seine Entscheidung und ergänzte: "Gleichzeitig verteidigt Nürnberg aber auch ziemlich gut. [...] Wenn du dann aus 25 Metern Mladen Petrić hättest, der mal abzieht und seinen Torjubel zeigt, dann wäre das sicherlich auch etwas, das passt."
Einen einzigen Spieler herauszupicken würde aber der Geschichte des Vereins nicht gerecht werden, schließlich seien schon viel zu viele gute Spieler für die Rothosen aufgelaufen.
Merlin Polzin freut sich auf Begegnung mit Miroslav Klose

Hinsichtlich Samstag freue sich der Trainer aber vor allem auf die Begegnung mit Miroslav Klose (46).
"Da werde ich ja schon fast ehrfürchtig, weil Miro Klose mir auch viele Momente als Fan gegeben hat. Das ist was ganz Besonderes. Freue mich deshalb sehr, ihn am Samstag kennenzulernen", erklärte Polzin.
Worüber nicht nur er, sondern auch die Fans sich freuen würden, wäre der Aufstieg des HSV in die Bundesliga.
Während die "kleinen Reporter" schon von der sicheren Oberhaus-Teilnahme im nächsten Jahr sprachen und Polzin zum "Trainerstar" ernannten, blieb der Hamburger gewohnt unbeeindruckt und richtete den vollen Fokus auf das Zweitliga-Duell am Samstag.
"Wir wollen eine tolle Aufstiegsfeier ermöglichen, aber dafür müssen wir noch ganz viel tun."
Titelfoto: Bildmontage: Michael Schwartz/dpa, Armin Weigel/dpa