Personalprobleme! Aue hat nur 14 Feldspieler: Viele Fragen, kaum Antworten
Aue - Erzgebirge Aue kämpft vor dem wichtigen Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II. am Sonnabend mit großen Personalproblemen! Nur 14 Feldspieler waren am Donnerstag im Training. Wer spielen kann und wer definitiv ausfällt, ist eine Frage, die Coach Jens Härtel (55) offenlässt - vielleicht auch mit Absicht, um den Gegner im Unklaren zu lassen.

Die Pressekonferenzen vor den jeweiligen Pflichtspielen folgen in Aue für gewöhnlich demselben Muster. Zu Beginn ein paar einleitende Worte von Pressesprecher Lars Töffling (55), der dann mit der Frage nach der personellen Situation im Kader an den Cheftrainer übergibt.
Am Donnerstag wichen die Protagonisten auf dem Podium von dieser Standardprozedur ab, weil in der Kabine "die Seuche umgehe" und sich die personelle Situation permanent ändere. Damit war auch schon die Überleitung zu den Fragen der Presse erledigt.
Gut, dann hakte eben TAG24 nach, wie es denn konkret im Kader aussieht und wer für Sonnabend gegen die VfB-Bubis infrage käme.
"Wir haben ein paar Probleme, können abschließend aber noch keine konkreten Antworten geben. Es kann täglich jemand dazu- oder zurückkommen. Es macht wenig Sinn, das alles auszurollen", hielt sich Härtel extrem bedeckt.
Aue-Startelf gegen Stuttgart II: Jens Härtel bleibt vage

Von der Startelf gegen Cottbus seien nicht so viele betroffen, so O-Ton Härtel. Linus Rosenlöcher (24), Kilian Jakob (27) und Mika Clausen (22) scheinen dennoch fraglich. Gleiches gilt für Omar Sijaric (23), der zuletzt als Joker zum Einsatz kam.
Ob Marvin Stefaniak (30) als Rückkehrer eine Option ist, auch darauf wollte Härtel nicht näher eingehen: "'Marv' hat heute das erste Mal ein paar Sachen komplett mit der Mannschaft gemacht und absolviert noch ein paar individuelle Läufe. Wir müssen schauen, wie er sich fühlt, ob er bereit ist oder es erst für Saarbrücken oder Essen reicht."
Letztlich blieb der Veilchen-Coach seiner nicht sehr auskunftsfreudigen Linie - was das Personal anbelangt - treu. Härtel: "Es macht wenig Sinn. Heute sage ich das und morgen passiert etwas anderes. Deswegen brauchen wir nicht großartig herumzuspekulieren."
Titelfoto: Haertelpress/Harry Härtel