Für 3 Jahre! Stefaniak unterschreibt neuen Vertrag bei Aue
Aue - Jetzt ist die Tinte trocken! Wie TAG24 bereits anfangs der Woche vermeldet hatte, wird Marvin Stefaniak dem FC Erzgebirge langfristig erhalten bleiben.

Der 30-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb beim Drittligisten für drei weitere Jahre, wie die Veilchen am Freitagnachmittag bekannt gegeben haben.
"Ich bin hier inzwischen zu Hause, genieße die Nähe zur Heimat und zur Familie. In Aue mischen sich Tradition, Anspruch und Emotion auf gesunde Weise. Das ist für mich Motivation genug für die bevorstehenden Jahre auf hohem Niveau", begründet Stefaniak seinen Verbleib im Schacht.
Erst die Unterschrift, dann ins Mannschaftstraining und am Sonnabend im Sechs-Punkte-Spiel gegen den VfB Stuttgart II. zurück in die Startelf?
Zumindest Letzteres hatte Coach Jens Härtel (55) im Vorfeld der englischen Woche noch nicht bestätigen können. "Wir müssen schauen, wie er sich fühlt, ob er bereit ist oder es erst für Saarbrücken oder Essen reicht", sagte der Veilchen-Coach am Donnerstag auf TAG24-Nachfrage.
Sportchef Matthias Heidrich (47): "Sind sehr froh, einen Spieler seiner Klasse an den Verein gebunden zu haben"

Stefaniak, der zuletzt an einer Erkrankung laborierte und Antibiotika nahm, ist nicht nur angesichts des langfristigen Ausfalls von Marcel Bär (Achillessehnenriss) für die Offensive extrem wichtig.
Auch so ist der linke Außenbahnspieler - wenn gesund und fit - einer, der den Unterschied ausmacht. Gegen Haching besorgte Stefaniak den wichtigen Siegtreffer.
Mit sieben Toren in 21 Einsätzen ist er aktuell intern zweitbester Schütze. In seinen drei Jahren im Lößnitztal bringt es der gebürtige Hoyerswerdaer auf 84 Drittligaeinsätze (21 Tore/16 Vorlagen).
"'Marv' gehört zum Gerüst an erfahrenen Spielern unserer Mannschaft, und wir sind sehr froh, einen Spieler seiner Klasse an den Verein gebunden und eine lohnende Perspektive aufgezeigt zu haben. Inzwischen ist er zu einer Identifikationsfigur gereift, nimmt sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine eine enorm wichtige Rolle ein", betont Sportchef Matthias Heidrich (47).
Titelfoto: picture point/Sven Sonntag