Kompanys erstes Halbjahr: Das denkt Effenberg über den Trainer des FC Bayern

Von Jörg Soldwisch

München - Die Richtung stimmt! Trainer Vincent Kompany (38) ist laut Stefan Effenberg (56) ein Hauptgrund, warum es beim FC Bayern wieder läuft. Jetzt hat der frühere Nationalspieler erklärt, was ihm am Belgier besonders gut gefällt.

Vincent Kompany (38) hat beim FC Bayern weiter Rückenwind.
Vincent Kompany (38) hat beim FC Bayern weiter Rückenwind.  © Sven Hoppe/dpa

Er mache die Arbeit beim Klub "unaufgeregt und seriös – bei Siegen genauso wie bei Niederlagen", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für "t-online".

"Nach den turbulenten letzten Spielzeiten stellt sich Kompany als genau der Trainer heraus, den die Münchner gebraucht haben." Der Belgier verbinde entsprechend natürliche Autorität mit Fachwissen.

Das bedeutet: "Er bringt die Dinge stets auf den Punkt, bewahrt dabei die nötige Ruhe, man erkennt endlich wieder eine klare Spielphilosophie – so muss der deutsche Rekordmeister geführt werden."

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Kompany profitiere davon, dass er als Profi jahrelang Führungsspieler gewesen sei und "unter Pep Guardiola bei Manchester City gelernt" habe, so der ehemalige FCB-Profi.

Stefan Effenberg hat die Vorzüge des Übungsleiters hervorgehoben.
Stefan Effenberg hat die Vorzüge des Übungsleiters hervorgehoben.  © Guido Kirchner/dpa

Stefan Effenberg: Darum war der Sieg des FC Bayern gegen RB Leipzig so wichtig

Hätten Kompany und der FC Bayern das letzte Spiel des Jahres gegen RB Leipzig verloren, würde die Welt anders aussehen.

"Bei einer Pleite gegen Leipzig hätte es dann – bei aller Kompany'schen Ruhe – doch unruhige Weihnachten an der Säbener Straße gegeben", ist sich der 56-Jährige sicher.

Doch der deutsche Rekordmeister gewann mehr als deutlich mit 5:1 gegen Leipzig - "ein würdiger Schlusspunkt des Jahres", befand Effenberg, "und ganz wichtig für die Bayern".

Titelfoto: Montage: Sven Hoppe/dpa, Guido Kirchner/dpa

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