FC Bayern: Matthäus bringt interessanten Nachfolger für Salihamidzic ins Gespräch
München - Es war ein Paukenschlag! Schon vor dem Herzschlagfinale im Fernduell zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund machten die Abberufungen von Oliver Kahn (53) und Hasan Salihamidzic (46) die Runde. Am Abend wurden sie bestätigt. Im Fall des Vorstandsvorsitzenden ist die Nachfolge bereits geklärt, doch wer wird der neue Sportvorstand?
Ein überaus interessanter Name wurde in diesem Zusammenhang von Lothar Matthäus (62), der als Experte für den TV-Sender "Sky" vor Ort im Einsatz war, ins Spiel gebracht. Die Sache hat jedoch einen Haken, der Genannte ist vertraglich gebunden.
Im Gespräch mit Moderator Sebastian Hellmann (55) erklärte der Rekordnationalspieler, der einst selbst für die Münchner auf dem Rasen gestanden und mit dem alten und neuen Meister zahlreiche Titel gewonnen hatte, zunächst kryptisch: "Auf die Schnelle würde mir eigentlich einer einfallen, der aber bei einem anderen Verein unter Vertrag und nächste Woche im Pokalendspiel steht."
Angesichts der Tatsache, dass im Endspiel des DFB-Pokals am kommenden Samstagabend (20 Uhr) im Berliner Olympiastadion Eintracht Frankfurt und RB Leipzig aufeinandertreffen, rückten folglich Markus Krösche (42) von den Adlerträgern sowie Max Eberl (49) in den Fokus. Auf die Präzisierung Hellmanns auf Krösche, lobte Matthäus diesen ausdrücklich.
"Er wäre, glaube ich, ein geeigneter Mann, der aus dem Fußball kommt", so der 62-Jährige, der nachschob: "Er hat ein gutes Netzwerk und erfolgreich gearbeitet - sowohl in Leipzig als auch jetzt in Frankfurt." Die logische Konsequenz? "Ich könnte ihn mir beim FC Bayern vorstellen", erklärte Matthäus bezüglich Krösche, der 2021 aus Sachsen an den Main gekommen war.
Das Problem? Krösche ist noch langfristig bis 2025 an die Hessen gebunden. Unumstritten ist der 42-Jährige nach der vor allem bei den Fans kritisch gesehenen Trennung von Trainer Oliver Glasner (48) nach dem anstehenden Pokalfinale bei den Frankfurter jedoch nicht. Möglicherweise würde ein Interesse des FC Bayern genau zur richtigen Zeit kommen.
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa