Nach Vertragsverlängerung: CFC-Trainer Duda will mehr Wucht und Spielwitz!

Chemnitz - Noch acht Spiele liegen vor dem CFC. Doch der Blick der Himmelblauen richtet sich längst auf die neue Saison. Eine wichtige Entscheidung hat der Regionalligist gefällt. Trainer Benjamin Duda (36) verlängerte seinen Vertrag bis Ende Juni 2027.

Daumen hoch! Benjamin Duda (36) soll die Himmelblauen weiterentwickeln und mittelfristig zu einem echten Aufstiegskandidaten machen.  © Picture Point/Roger Petzsche

Als der 36-Jährige Anfang September nach Chemnitz kam, stand der Verein mit vier Zählern aus sieben Spielen auf dem vorletzten Platz.

"Diesem Saisonstart laufen wir immer noch hinterher", sagt Duda. Er ist mit dem CFC aktuell Zehnter und peilt in den kommenden Wochen eine bessere Platzierung an.

"Das Mittelfeld ist hart umkämpft. Wir brauchen starke Leistungen mit ganz viel Energie, um diese Ziele zu erreichen, um möglichst viele Spiele zu gewinnen", so Duda.

Chemnitzer FC CFC gibt Entscheidung bekannt: So geht es mit Trainer Duda weiter

Die Hälfte der Mannschaft wird über den Sommer hinaus bleiben. "Zwei, drei Spieler sollen verlängern, einige aus dem Nachwuchs zu uns stoßen und vier, fünf externe Neuzugänge verpflichtet werden", gibt der Trainer Einblick in die Personalplanungen.

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Mehr Tempo, mehr Wucht, mehr Spielwitz – Duda bastelt an seinem Team

Sportdirektor Chris Löwe (35) bastelt weiter zusammen mit Trainer Benjamin Duda an der sportlichen Zukunft der Himmelblauen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Welche Philosophie verfolgt Duda mit jener Mannschaft, die er gemeinsam mit Sportdirektor Chris Löwe (35) zusammenstellen wird? "Intensität ist unsere Identität", betont der Chefcoach: "Ich möchte mehr Schnelligkeit, mehr Wucht, mehr Spielwitz. Es gibt Spieler, die würden mit dem Fahrrad nach Chemnitz kommen. Die brennen auf diesen Verein. Auch ein, zwei ausländische Spieler könnte ich mir gut vorstellen."

Zurück zur Gegenwart: Am Sonntag (13 Uhr) gegen FSV Luckenwalde und am Mittwoch (19 Uhr) im Nachholer gegen Hertha BSC II. haben die Chemnitzer jeweils Heimvorteil. Luckenwalde war nach der Hinrunde Letzter. In der Rückrundentabelle stehen sie mit 15 Punkten aus zehn Spielen einen Platz vor dem CFC (13 aus neun).

"Der FSV hat in den letzten sechs Spielen nur einmal verloren und nur zwei Gegentore kassiert. Zuletzt gelangen zwei 1:0-Siege durch Tore in den Schlussminuten. Das zeigt, dass die Mannschaft topfit ist", erwartet Duda einen Gegner auf Augenhöhe.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 27 50:19 62
2 Hallescher FC 28 43:20 55
3 FSV Zwickau 27 38:36 49
4 FC Rot-Weiß Erfurt 27 48:33 47
5 FC Carl Zeiss Jena 27 57:37 46
6 BFC Dynamo 28 45:34 43
7 Greifswalder FC 28 39:28 42
8 Chemnitzer FC 27 26:19 37
9 VSG Altglienicke 27 33:29 37
10 Hertha BSC II 27 44:48 37
11 ZFC Meuselwitz 27 32:46 35
12 SV Babelsberg 03 28 39:43 34
13 Hertha 03 Zehlendorf 28 42:49 29
14 FC Viktoria 1889 Berlin 28 30:46 28
15 BSG Chemie Leipzig 26 24:46 27
16 FSV 63 Luckenwalde 28 22:37 26
17 FC Eilenburg 28 34:51 25
18 VFC Plauen 28 24:49 18

Der Meister 2025 geht am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Nord. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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