CFC: Himmelblaue verschenken zu viele Punkte - der Fluch der späten Gegentore!

Chemnitz - Der CFC und der Fluch der späten Gegentore! Gegen Jena (1:2), Zehlendorf (0:1) und zuletzt gegen Greifswald (2:2) ließen die Chemnitzer wertvolle Punkte liegen.

Nur eines der späten Gegentore für den CFC: Jenas Kay Seidemann (25, r.) hat gerade zum 2:1-Sieg für die Thüringer getroffen.
Nur eines der späten Gegentore für den CFC: Jenas Kay Seidemann (25, r.) hat gerade zum 2:1-Sieg für die Thüringer getroffen.  © imago/Jan Hübner

"Dass uns dieser letzte Step nicht gelingt, zieht sich in dieser Saison durch die eine oder andere Partie. Deswegen sind wir aktuell nur Zehnter und nicht im gehobenen Mittelfeld", weiß Trainer Benjamin Duda (36).

Auch gegen den BFC Dynamo schlug es kurz vor Spielende ein. Das 1:2 blieb folgenlos. Die Himmelblauen retteten den Heimsieg über die Ziellinie.

Woran liegen die späten Gegentore? Die Spieler tun sich schwer mit Erklärungen.

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"Das macht keiner mit Absicht. Die Konzentration ist trotzdem hoch. Manchmal ist es einfach so, da rutscht mal ein Ball durch", meint Felix Müller (32).

Müller doppelt unglücklich und trotzdem kämpferisch

"Deshalb sind wir nur Zehnter!" CFC-Coach Benjamin Duda (36) ärgern die Gegentore in der Schlussphase maßlos.
"Deshalb sind wir nur Zehnter!" CFC-Coach Benjamin Duda (36) ärgern die Gegentore in der Schlussphase maßlos.  © Picture Point/Roger Petzsche

Der Innenverteidiger weiß, wovon er spricht, wenn er sagt: "Da waren auch einige unglückliche Tore dabei." Der Routinier lenkte die Kugel in den vergangenen Partien zweimal ins eigene Netz. "In dieser Vielzahl dürfen die späten Gegentore natürlich nicht passieren. Wenn du in der 85. Minute das 2:1 erzielst, musst du den Dreier über die Zeit bekommen. Egal, wie", ergänzt Müller.

Sein Namensvetter Tobias (31) erklärt das Phänomen so: "In der Phase, in der wir wenig Gegentore kassiert haben, hatten wir das eine oder andere Mal auch das nötige Quäntchen Glück." Der Kapitän fordert: "Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir konsequenter verteidigen. Das ist in dieser Saison eine unserer Stärken. Dort müssen wir ansetzen, weil die Tore zu einfach fallen."

Bereits in den kommenden Heimspielen - am Sonntag gegen Luckenwalde, drei Tage später gegen Hertha BSC II. - kann es die Duda-Elf besser machen. Immerhin spielte sie in dieser Saison schon 13-mal zu null.

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Duda: "Wir haben noch genug Möglichkeiten, in der Tabelle oben zu klettern. Wenn wir so spielen wie gegen Greifswald und gewisse Unkonzentriertheiten abstellen, sollte uns das auch gelingen."

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Jan Hübner, Picture Point/Roger Petzsche

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