Nächster Scheich will Boniface: Wechselt der Leverkusen-Star zu diesem Klub?
Leverkusen - Das Wechsel-Theater um Victor Boniface (24) ist gerade erst beendet, da gibt es schon neue Gerüchte um den Angreifer von Bayer 04 Leverkusen. Zieht es ihn jetzt auf die Insel?

Denn wie der englische Chronicle meldet, soll Premier-League-Klub Newcastle United großes Interesse am nigerianischen Nationalspieler haben. Angeblich habe es auch schon Kontakt zwischen dem Berater des 24-Jährigen und den "Magpies" gegeben.
Der nächste Scheich will also Boniface! Warum Scheich? Seit drei Jahren gehört der Verein von der Insel dem saudischen Public Investment Fund um Herrscher und Kronprinz Mohammed bin Salman (39).
Somit kann der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger erneut auf eine hohe Ablöse für seinen Stürmer-Star hoffen.
Bereits ein Wechsel im Winter hätte die Kassen der Werkself klingeln lassen, da Saudi-Klub Al-Nassr, bei dem auch Weltstar Cristiano Ronaldo (40) unter Vertrag steht, bereit gewesen sei, satte 70 Millionen Euro für den elffachen Nationalkicker hinzulegen.
Der Deal kam jedoch schlussendlich nicht zustande, da der Wüsten-Verein lieber Bayern-Schreck Jhon Duran (21) von Aston Villa verpflichtete.
Kein Kontakt zwischen Bayer 04 Leverkusen und Newcastle United

"Wir hatten vor dieser Transferperiode gesprochen. Boni war offen für einen Wechsel. Aber er fühlt sich hier wohl", sagte Bayer-Trainer Xabi Alonso (43) nach dem geplatzten Wechsel.
Dennoch scheinen die Rheinländer bereit zu sein, den Stürmer-Star ziehen zu lassen. Denn beim Tabellenzweiten der Bundesliga gilt weiterhin, dass ein namhafter Abgang pro Saison geplant ist.
"Wir sind ein Verein, der jedes Jahr einen großen Verkauf tätigen muss, um die Neuverpflichtungen zu refinanzieren", hatte Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro (60) schon vor einigen Monaten verlauten lassen.
Und da dürfte ein Angebot des Premier-League-Klubs ganz recht kommen. Allerdings gibt es nach Informationen von BILD bisher keinen Kontakt zwischen Newcastle und den Verantwortlichen der Werkself.
Titelfoto: Swen Pförtner/dpa