Veränderung bei Union Berlin: Mannschaft glaubt an Baumgart-Plan

Von Jens Marx

Berlin - Steffen Baumgart (53) hat seit seiner Amtsübernahme bei Union Berlin in den jüngsten Spielen eine entscheidende Veränderung in seiner Mannschaft wahrgenommen.

Daumen hoch: Steffen Baumgart (53) hat bei Union Berlin ein neues Erfolgsrezept etabliert.
Daumen hoch: Steffen Baumgart (53) hat bei Union Berlin ein neues Erfolgsrezept etabliert.  © Harry Langer/dpa

Die Tatsache, dass die Eisernen in den vergangen drei Spielen ungeschlagen blieben und nach Rückständen sieben von neun möglichen Punkten holte, hat für den Coach einen bestimmten Grund.

"Sonst hatten wir oft die Situation, dass wir nach Rückstand relativ schnell - ich will nicht sagen - in sich zusammengefallen sind, aber nicht mehr das Selbstbewusstsein gehabt haben, einfach weiterzuspielen und an die Abläufe zu glauben", erklärte Baumgart. Das habe sich geändert.

Die Mannschaft habe in den Partien bei Eintracht Frankfurt (2:1), daheim gegen den FC Bayern München (1:1) und auswärts gegen den SC Freiburg (2:1) weiter an ihren Plan festgehalten. "Sie sehen, dass das Erfolg bringen kann, und ich glaube, dass das viel wichtiger ist", sagte Baumgart.

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Dank der guten Resultate zuletzt hat sich Union ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erkämpft. Vor dem 28. Spieltag der Bundesliga, an dem die Berliner am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) den VfL Wolfsburg empfangen, haben sie acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

Der Gegner aus Wolfsburg, bei dem Baumgart während seiner eigenen Karriere zwischen 1998 und 1999 spielte, verlor dagegen zuletzt zweimal nacheinander und hat seit drei Spielen im Kampf um einen internationalen Startplatz nicht mehr gewonnen.

Titelfoto: Harry Langer/dpa

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